THC erhält bittere Klatsche vom Champions-League-Titelverteidiger

Kirsztina Triscsuk im Zweikampf mit Eduarda Amorim: Die Champions-League-Partie des Thüringer HC gegen Györ Audi ETO KC (21.10.2018) wurde zum Desaster.
Kirsztina Triscsuk im Zweikampf mit Eduarda Amorim: Die Champions-League-Partie des Thüringer HC gegen Györ Audi ETO KC (21.10.2018) wurde zum Desaster.
Foto: Franziska Braun
  • Györ ETO KC straft THC mit bitterer 22:38-Niederlage ab
  • Thüringer HC unterliegt dem Titelverteidiger in der Champions League
  • THC-Trainer Herbert Müller zollt Gegnerinnen Respekt

Die Bundesliga-Handballerinnen des Thüringer haben auch ihr drittes Gruppenspiel in der Champions League verloren und damit kaum noch Chancen auf das Erreichen der Hauptrunde. Das Team von Trainer Herbert Müller musste sich am Sonntag Titelverteidiger Györ ETO KC deutlich mit 22:38 (11:15) geschlagen geben. Kapitän Iveta Luzumova war mit fünf Toren und fünf Assists beste THC-Akteurin.

THC-Spielerinnen beißen sich Györ-Defensive die Zähne aus

Nationalspielerin Emily Bölk erzielte den ersten Treffer für die Thüringerinnen, doch Györ glich postwendend aus und ging kurz darauf in Führung. Die starke Defensive der Gäste stellte den THC immer wieder vor enorme Probleme. Hinzu kam, dass der deutsche Meister immer wieder beste Chancen vergab. Doch das Müller-Team zeigte Moral und kämpfte sich angeführt von Luzumova immer wieder zurück.

Champions-League-Sieger spielt nach Belieben auf

In der zweiten Halbzeit zogen die Ungarinnen mit drei schnellen Toren auf 18:11 für eine Vorentscheidung. Offensiv lief bei den Gastgeberinnen nichts zusammen, während der Champions-League-Sieger nach Belieben traf und auf 25:13 davonzog (41.). Auch in der Defensive hatten die Thüringerinnen immer wieder mit den körperlich starken Gegnerinnen große Probleme. In den letzten 20 Minuten zeigte Györ dem THC auf beiden Seiten des Feldes die Grenzen auf.

THC-Trainer Herbert Müller nach dem Spiel:

"Wir hatten eine gute erste Halbzeit und mit etwas besserer Wurfausbeute und den verworfenen 'Freien', wäre da auch noch mehr drin gewesen. Wir müssen lernen konstanter zu spielen, so wie in der ersten Halbzeit und müssen es lernen, Zweikämpfe zu gewinnen. Györ ist nicht umsonst einer der Top-Favoriten auf den diesjährigen Titel und hat auch zu Recht gewonnen."