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Vor den Augen der Kinder: Mann zieht in Nordhausen Waffe gegen Vater

Polizei Großaufgebot Großeinsatz Sixpack Streifenwagen
(Symbolbild) Foto: Imago/Lausitznews
  • Polizei rückt im Großaufgebot auf den Petersberg in Nordhausen
  • Familienstreit auf Spielplatz gipfelt in Waffengewalt
  • Neuer Ermittlungsansatz nach Auffinden von Beweisstück

Nordhausen. 

Auf einem Spielplatz auf dem Petersberg musste die Polizei Nordhausen am Montagnachmittag mit einem Großaufgebot ausrücken. Ein Streit zweier Familien ist derart ausgeartet, dass ein Vater vor den Augen der anwesenden Kinder mit einer Nahkampfwaffe so schwer verletzt wurde, dass er ins Krankenhaus musste. Entgegen erster Informationen vom Tattag, wurde die Waffe inzwischen sichergestellt.

Spielplatz-Streit auf dem Petersberg sorgt für Polizeiaufgebot

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte alles mit einem Streit unter den Kindern begonnen, in den sich die Eltern einmischten. Eine Mutter ermahnte die Streithähne – offenbar zum Missfallen eines 28-jährigen Mannes. Der griff die Frau zunächst verbal an, versuchte sie dann auch körperlich zu attackieren, woraufhin der Streit völlig eskalierte.

Familienvater auf Spielplatz mit Waffe attackiert

Der 34 Jahre alte Lebensgefährte der Mutter griff ein und die Situation artete in einen handfesten Streit aus, wobei beide Männer zu Boden gingen. In der weiteren Auseinandersetzung zwischen den Männern rammte der 34-Jährige dem Familienvater ein sogenanntes Kubotan ins Bein. Die Stichverletzung musste laut Polizei im Krankenhaus behandelt werden.

Polizei findet Kubotan auf dem Petersberg

Am Montag bestätigte die Polizei bereits den Großeinsatz auf dem Petersberg, jedoch habe man nach dem Einsatz zunächst keine Waffe gefunden. Inzwischen konnten die Beamten das Beweisstück sicherstellen. Das Kubotan – eine stabförmige Nahkampfwaffe, die im Wesentlichen als Schlüsselanhänger getragen wird – war in einem Mülleimer versteckt. Gegen beide Männer wird nun ermittelt. (aj)