Oberhof: Kult-Hotel hat neuen Besitzer – das müssen Gäste jetzt wissen

Bei Winterfans beleibt: Das Hotel Panorama Oberhof. (Archivbild)
Bei Winterfans beleibt: Das Hotel Panorama Oberhof. (Archivbild)
Foto: imago/Steve Bauerschmidt
  • Hotel Panorama Oberhof bekommt neuen Besitzer
  • Berliner Hotel-Gruppe übernimmt das Unternehmen
  • Kaufpreis unbekannt

Oberhof. Das für sein markantes Skischanzen-Dach bekannte Panorama-Hotel in Thüringens Wintersportzentrum Oberhof bekommt einen neuen Besitzer. Die Ahorn-Hotel-Gruppe mit Sitz in Berlin hat das Haus nach eigenen Angaben vom bisherigen Besitzer H-Hotels gekauft, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Mit rund 900 Betten in gut 400 Zimmern ist das Ende der 1960er-Jahre erbaute Hotel das größte in Oberhof. Zum Kaufpreis und zu geplanten Investitionen wurde zunächst nichts bekannt. Das Hotel soll am kommenden Dienstag (4. Dezember) offiziell dem neuen Besitzer übergeben werden.

Dann würden auch Pläne für die Zukunft vorgestellt, hieß es.

Mitarbeiter werden übernommen

Der Ahorn Hotel-Gruppe gehören nach eigenen Angaben fünf Hotels, darunter zwei in Oberwiesenthal im sächsischen Erzgebirge sowie das Berghotel im thüringischen Friedrichroda.

Michael Bob, Geschäftsführer und Inhaber von Ahorn Hotels & Resorts: „Das Hotel in Oberhof passt sehr gut in unser Portfolio. Wir bieten unseren Gästen in unseren Hotels ein umfangreiches Angebot für Freizeit und Erholung. Mit den Weiterempfehlungsraten unserer bisherigen fünf Hotels bei HolidayCheck von 90 Prozent und mehr bestätigen uns unsere Gäste unsere hohe Kompetenz im Bereich der Ferienhotellerie.“

Alle Mitarbeiter des Hotels werden von Ahorn übernommen. Über den Kaufpreis der Immobilie wurde Stillschweigen vereinbart. Das Hotel wird auch in den nächsten Monaten im Zuge des Rebrandings noch buchbar sein.

Oberhof beliebt bei Wintersport-Fans

Oberhof ist in Thüringen der Wintersportort mit den meisten Übernachtungen. Erst kürzlich waren dort Pläne für den Neubau eines Vier-Sterne-Familienhotels durch einen österreichischen Investor bekannt geworden; die Investionssumme soll etwa 50 Millionen Euro betragen. (dpa/mb)