Super-Stau auf A9 in Thüringen! 50 Fahrzeuge stehen quer - auf 50 Kilometern geht nichts mehr

Dutzende Lastkraftwagen sind am Mittwochabend den 09.01.2019 auf der glatten Autobahn A9 südlich des Hermsdorfer Kreuzes liegen geblieben. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte, standen bis zu 50 Fahrzeuge gleichzeitig quer - und die Bergung sei schwer.
Dutzende Lastkraftwagen sind am Mittwochabend den 09.01.2019 auf der glatten Autobahn A9 südlich des Hermsdorfer Kreuzes liegen geblieben. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte, standen bis zu 50 Fahrzeuge gleichzeitig quer - und die Bergung sei schwer.
Foto: Jens Hennings/dpa
  • Dutzende Lkw stehen auf A9 quer
  • Kein Durchkommen für Winterdienst
  • 50 Kilometer Stau am Hermsdorfer Kreuz
  • Helfer versorgen Betroffene

Hermsdorf. Ein zeitweise rund 50 Kilometer langer Stau auf der A9 bei Hermsdorf hatte sich auch am Donnerstagmorgen noch nicht vollständig aufgelöst. Die Fahrer Dutzender Lastwagen mussten die Nacht zu Donnerstag in ihren Fahrzeugen auf der Autobahn verbringen, wie eine Sprecherin der Thüringer Autobahnpolizei sagte.

Super-Stau in Thüringen: Helfer versorgen Fahrer

Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und des Deutschen Roten Kreuzes verteilten warme Decken und heiße Getränke. Der Stau habe sich am Donnerstag auch deshalb nur zögerlich aufgelöst, weil viele Fahrer erst hätten geweckt werden müssen, sagte die Sprecherin.

50 Fahrzeuge standen auf der A9 quer

Zu den Verkehrsbehinderungen auf der A9 war es am Mittwoch gekommen, weil Dutzende Lastwagen an einer Steigung ins Rutschen geraten waren und danach quer standen. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte, standen bis zu 50 Fahrzeuge gleichzeitig quer - und die Bergung sei schwer. «Teils kamen selbst die Räumfahrzeuge nicht hin», sagte der Sprecher.

Der Wintereinbruch in Thüringen in Bildern:

Nach Angaben der Polizei staute sich der Verkehr auf der A9 vorübergehend von der bayerisch-thüringischen Landesgrenze in Richtung Berlin bis südlich von Hermsdorf. Auch in der Gegenrichtung ging in der Nacht zeitweise nichts mehr. Bis Donnerstagmorgen rollte der Verkehr in Richtung München aber wieder, wie die Sprecherin sagte.

(dpa, aj)