Super-Stau auf A9 in Thüringen: Ermittlungen gegen 60 Lkw-Fahrer – DAS kommt jetzt auf sie zu

Dutzende Lastkraftwagen sind am Mittwochabend auf der glatten Autobahn A9 südlich des Hermsdorfer Kreuzes liegen geblieben.
Dutzende Lastkraftwagen sind am Mittwochabend auf der glatten Autobahn A9 südlich des Hermsdorfer Kreuzes liegen geblieben.
Foto: Jens Hennings/dpa

Thüringen. Nach dem stunden- und kilometerlangen Stau auf der A9 bei Hermsdorf werden 60 Lkw-Fahrer eine Anzeige per Post bekommen. Weil sie mit ihren Sattelzügen links auf der dritten Autobahnspur gefahren sind.

Die Polizei habe 60 Beweisfotos von Lkw, die auf der linken Spur im Stau standen. Die Autobahnpolizei ermittle nun aus zwei Gründen. Die Lkw-Fahrer haben keine Rettungsgasse gebildet. Außerdem ist es Lkw-Fahrern verboten, bei Schnee und Eis die linke Fahrbahn zu nutzen.

Super-Stau auf A9: Lkw-Fahrer müssen Bußgeld bezahlen

Die 60 Lkw-Fahrer müssen nun mit einem Bußgeld rechnen. Laut Ostthüringer Zeitung komme ein Bußgeld in Höhe von 200 und zwei Punkte in Flensburg auf die Lastwagenfahrer zu.

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Nach Wintereinbruch stehen mehrere Lkw quer

Zu den heftigen Verkehrsbehinderungen ist es am Mittwoch auf der A9 nach einem plötzlichen Wintereinbruch gekommen. Es gab kein Vor oder Zurück mehr. Dutzende Lastwagenfahrer mussten die ganze Nacht auf der Autobahn ausharren und in ihren Kabinen schlafen.

+++Super-Stau auf A9 in Thüringen! 50 Fahrzeuge stehen quer - auf 50 Kilometern geht nichts mehr+++

Der Stau habe sich dann erst am Donnerstagmorgen lösen können, weil erst einmal die Fahrer geweckt werden mussten.

Lkw-Fahrer müssen auf der Autobahn übernachten

Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und des Deutschen Roten Kreuzes verteilten während des Staus warme Decken und heiße Getränke.

50 Fahrzeuge standen auf der A9 quer. Auch die Räumfahrzeuge kamen zum Teil nicht zum Einsatzort. Der Stau war zeitweise sogar 50 Kilometer lang. (js)