Patient soll in Klinik geflogen werden doch der Hubschrauber muss landen - es war zu gefährlich

(Symbolbild)
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Foto: Imago/Panthermedia
Wenn Regen zu Eis wird, haben Autofahrer meist nichts zu lachen. Davon gibt Südthüringen aktuell eine Kostprobe. Selbst in der Luft sind negative Auswirkungen zu spüren.

Thüringen. Glatteis hat den Straßen- und Luftverkehr in Südthüringen am Donnerstag teilweise massiv beeinträchtigt. Ein Rettungshubschrauber mit einem Patienten auf dem Weg von Sonneberg nach Suhl landete vorsorglich noch vor dem eigentlichen Ziel, um kein Risiko einzugehen, sagte eine Sprecherin der DRF Luftrettung.

Eisregen hätte dem Hubschrauber gefährlich werden können. Der Patient sei dann anschließend sicher in einem Rettungswagen weitertransportiert worden. Zuvor hatte die Zeitung «Freies Wort» berichtet.

Spiegelglatte Straßen in Thüringen

Im Gerstunger Ortsteil Marksuhl (Wartburgkreis) konnte ein Linienbus seine Fahrt auf spiegelglatter Straße nicht fortsetzen, wie die Polizei mitteilte. Beim Parken rutschte dort eine 42 Jahre alte Frau mit ihrem Wagen gegen ein anderes Auto; es entstand Blechschaden. Ansonsten sei die Unfalllage am Nachmittag relativ ruhig gewesen, sagte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale der Polizei.

Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor Glatteis und Rutschgefahr in mehreren Kreisen im Südosten und Südwesten des Landes sowie in der Stadt Suhl gewarnt. Wer könne, sollte zu Hause bleiben, rieten die Meteorologen. Am späten Nachmittag wurde die Unwetterwarnung aufgehoben. (dpa)