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Tödlicher Jagdunfall in Unterwellenborn: Anklage gegen Jäger erhoben

Ein Jäger
Diese Saison haben Jäger so viele Rehe geschossen wie lange nicht mehr. Foto: dpa

Gera. 

Rund sieben Monate nach einem tödlichen Jagdunfall im Kreis Saalfeld-Rudolstadt hat die Staatsanwaltschaft Gera Anklage gegen einen Jäger erhoben.

Unglück in Unterwellenborn: Jäger erschießt Jäger

Der 28-Jährige soll im Juli 2018 in Unterwellenborn einen 56 Jahre alten Jäger während der Jagd fahrlässig getötet haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera am Dienstag. Zuvor hatte der MDR berichtet.

Der Schütze habe auf ein Wildschwein schießen wollen und vor einem Hügel gelauert, sagte der Sprecher. Er habe den anderen Jäger daher nicht gesehen, als er den Schuss abfeuerte.

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Im Juli 2018 hatte es innerhalb weniger Tage zwei schwere Jagdunfälle gegeben. Im zweiten Fall wurde ein sechs Jahre altes Mädchen in einer Gartenanlage in Großsaara (Landkreis Greiz) von einem Schuss schwer verletzt.

Dort erfolgte in der Nähe eine Jagd. Auch in diesem Fall ermittelt die Staatsanwaltschaft, hat aber nach Angabe des Sprechers noch keine Anklage erhoben. (dpa)