Thüringen: Autofahrer attackiert Polizei - und die fällt fast vom Glauben ab

Der Vater Jesu und mutmaßlicher Schaffer der Menschheit soll höchstpersönlich in Mühlhausen hinterm Steuer gesessen haben - sofern man dem renitenten Rentner Glauben schenken kann. (Symbolbild)
Der Vater Jesu und mutmaßlicher Schaffer der Menschheit soll höchstpersönlich in Mühlhausen hinterm Steuer gesessen haben - sofern man dem renitenten Rentner Glauben schenken kann. (Symbolbild)
Foto: dpa

Mühlhausen. Unglaublich, wen die Thüringer Polizei bei einer Kontrolle aus dem Verkehr gezogen haben. Gott höchstpersönlich will am Steuer gesessen haben – zumindest wenn man dem renitenten Fahrer Glauben schenken mag.

"Gott" schlägt in Mühlhausen zu

Wie die Polizei mitteilte, wollten die Beamten den 67-Jährigen am Sonntag in Mühlhausen kontrollieren, da gab dieser an, dass er keinen Grund dafür sehe, schließlich sei er „Gott“. „Gott“ also stellte einem der Beamten Frage und beabsichtigte umgehend selbigen mit der Faust gegen den Kopf zu schlagen, so steht es im Wortlaut im Einsatzbericht.

------------------

Mehr Nachrichten aus Thüringen:

------------------

"Gott" wird aus dem Gewahrsam entlassen

Der Polizist konnte glücklicherweise ausweichen. „Gott“, der der Polizei übrigens kein Unbekannter war, wurde zur Unterbindung auf die Dienststelle gebracht. Dort musste er noch eine Weile seine Aggressionen beruhigen, heißt es weiter. Schließlich wurde „Gott“ aus dem Gewahrsam entlassen. Es wurden Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung eingeleitet. (aj)