Horror-Szenario im Autobahn-Tunnel bei Suhl: 600 Menschen üben den Ernstfall

In dem Tunnel werden dramatische Szenen simuliert, um im Ernstfall gewappnet zu sein.
In dem Tunnel werden dramatische Szenen simuliert, um im Ernstfall gewappnet zu sein.
Foto: Thüringer Polizei
  • 600 Beteiligte üben Tunnel-Uunfall auf A71 bei Suhl
  • Es geht um Rettung, Bergung und Versorgung
  • Vollsperrung am Samstag kommender Woche

Suhl. Großeinsatz im Tunnel Berg Bock auf der A71 bei Suhl – allerdings ist alles nur eine Übung. Aber was für eine!

Übung nach schwerem Tunnel-Unfall bei Suhl

Die Polizei Suhl warnt heute schon mal vor: Am Samstag kommender Woche, 23. März, werden rund 600 Beteiligte den Rettungsablauf nach einem schweren Tunnel-Unfall simulieren.

"Opfer" sollen bis zum OP gebracht werden

Viele Helfer, Opfer-Darsteller und Statisten sollen dabei für ein möglichst realitätsnahes Szenario sorgen. Zum ersten Mal wird auch das Klinikum Suhl mitmischen; alle "Opfer" sollen hier tatsächlich versorgt und - wenn nötig - bis hin zum OP gebracht werden.

A71-Tunnel wird stundenlang gesperrt

Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei trainieren diese ernsten Lagen jährlich, immer mit anderen Szenarien.

Für die Übung wird der Tunnel Berg Bock von 12 Uhr bis voraussichtlich 19 Uhr komplett gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert. (ck)