Horror-Crash in Thüringen: Geisterfahrer reißt Frau in den Tod!

Auf der A73 in Thüringen hat es einen schweren Unfall mit einem Geisterfahrer gegeben. (Symbolfoto)
Auf der A73 in Thüringen hat es einen schweren Unfall mit einem Geisterfahrer gegeben. (Symbolfoto)
Foto: dpa

Schleusingen. Auf der A73 in Südthüringen ist am Donnerstag eine Autofahrerin bei einem Unfall mit einem Geisterfahrer getötet worden. Nach Polizeiangaben war das Auto des Falschfahrers nahe der Anschlussstelle Eisfeld-Nord mit dem Wagen der 36-Jährigen aus Südthüringen frontal zusammengeprallt.

Geisterfahrer auf A73 – Frau kann nicht reanimiert werden

Die Frau wurde in dem Wrack eingeklemmt und starb trotz mehrfacher Wiederbelebungsversuche im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen. Der 67 Jahre alte Geisterfahrer, der ebenfalls aus Südthüringen stammt, musste auch von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Wracks werden bei Unfall umhergeschleudert

Der Aufprall auf der Autobahn sei so stark gewesen, dass die Wracks 200 Meter voneinander entfernt weggeschleudert worden seien, sagte ein Polizeisprecher.

Falschfahrer hat schon an A73-Auffahrt ersten Unfall

Nach seinen Angaben war der Unfallverursacher an der Anschlussstelle Eisfeld-Süd in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn aufgefahren. Nach einem ersten kleineren Unfall kurz nach der Auffahrt, bei dem nur Blechschäden entstanden, sei er weitergefahren. Danach habe er bis zum Unfall noch Gelegenheit gehabt, die Autobahn an einer weiteren Ausfahrt zu verlassen - was aber nicht passierte.

An der Schleusetalbrücke fuhr der Falschfahrer dann frontal in das Auto der 36-Jährigen. Aufgrund einer Kurve konnte die Frau den Falschfahrer schlecht erkennen.

Autobahn 73 in Thüringen gesperrt

Wegen der Rettungsmaßnahmen wurde die Autobahn in Richtung Coburg drei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde ab Schleusingen umgeleitet.

„Die Ermittlungen zu den Gründen der Geisterfahrt dauern an“, teilte die Polizei am Donnerstagabend mit. Ein Unfallgutachter wurde bereits eingeschaltet. (dpa, js)