Gera bekommt 40.000 (!) Bäume geschenkt – aber das ist noch nicht alles

Die Kinder der Entdecker-Grundschule Gera hier beim Pflanzen der Jungbäume.
Die Kinder der Entdecker-Grundschule Gera hier beim Pflanzen der Jungbäume.
Foto: Stadt Gera/CHeinrich

Gera. Ja, es geht tatsächlich um 40.000 (!) Bäume. So viel neues Grün übergab die Baumarkt-Kette "Bauhaus" jetzt der Stadt Gera in Form von Trauben-Eichen, Robinien und Douglasien.

Am Mittwoch setzte die Stadtverwaltung zusammen mit Kindern der "Entdecker-Gemeinschaftsschule Gera" die ersten Pflanzen in den Boden. Bis zum Jahresende sollen im Geraer Stadtwald 5.000 von gesamt 40.000 Bäumen angepflanzt sein.

Sturm "Friederike" wütet in Gera

Hintergrund: Im vergangenen Jahr hatte Sturm "Friederike" mehrere Hektar Wald niedergefegt. Im Sommer sorgten dann die Hitze und Borkenkäfer für noch mehr Schäden. Bis heute sieht man auch aus der Ferne größere kahle Flächen.

Dass sich das jetzt ändern soll, sorgt im Rathaus entsprechend für Begeisterung. Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) bedankte sich beim Baumarkt und bei der Aktion "Wunschwald". Mit den neuen Bäumen könne aufgeforstet werden und neuer Wald wachsen – und das, ohne für die Jungbäume eigene Mittel ausgeben zu müssen.

Vonarb würdigte auch die Qualität der Jungbäume. Sie seien alle zertifiziert (PEFC-Siegel) und stammten daher nachweislich aus ökologischer, ökonomischer und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

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Aber nicht nur Gera selbst bekommt Zuwachs, auch das Umland profitiert von der "Wunschwald-Kampagne" der Baumarkt-Kette. Laut der Stadt Gera werden weitere rund 30.000 in den benachbarten Wäldern gepflanzt, die der Forstbetriebsgemeinschaft Saar- und Erlbachtal gehören oder auch Privatleuten, dem Thüringenforst des Freistaates Thüringen sowie Kommunen der Region.

Insgesamt haben die 70.000 Bäume einen Wert von rund 50.000 Euro.