Drama bei Fallschirmsprung in Thüringen: Mann stürzt in den Tod – was geschah über Eisenach?

Bei Eisenach sind am Mittwoch zwei Gleitschirmflieger abgestürzt, ein Mann kam dabei ums Leben.
Bei Eisenach sind am Mittwoch zwei Gleitschirmflieger abgestürzt, ein Mann kam dabei ums Leben.
Foto: Matthias Gränzdörfer

Eisenach. Nach dem Absturz-Drama bei einem Fallschirmsprung in Eisenach herrscht in Thüringen weiter blankes Entsetzen. Wie konnte es zu dem tödlichen Unfall am Flugplatz Kindel kommen? Diese Frage beschäftigt auch die Polizei noch immer.

Eisenach: Fallschirmspringer stirbt bei Absturz in Thüringen

Denn endgültig ist der Hergang des Unglücks, bei dem am Mittwoch nahe Eisenach ein Fallschirmspringer in die Tiefe stürzte und zu Tode kam sowie eine Frau schwer verletzt wurde, weiterhin nicht geklärt.

Hatte der erfahrene Fallschirmspringer gesundheitliche Probleme?

Der 61-Jährige galt als erfahrener Springer, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Dennoch sei nicht auszuschließen, dass er beim Formationssprung einen Fehler gemacht haben könnte, der zu dem Absturz führte.

Ob der Mann eventuell ein gesundheitliches Problem gehabt haben könnte, könne nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht gesagt werden.

Vorerst Fallschirmsprünge bei Eisenach eingestellt

Vor dem Hintergrund der trarischen Ereignisse stellte der Fallschirmsport-Verein den Sprungbetrieb in Eisenach-Kindel vorerst ein. Er werde erst in der kommenden Woche wieder aufgenommen, hieß es auf der Facebook-Seite.

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Fallschirmspringer treffen sich in Thüringen

Zu dem Unfall war es am Mittwoch gekommen, als eine mehr als 20-köpfige Gruppe von Fallschirmspringern aus ganz Deutschland bei Eisenach gemeinsam einen Formationssprung übte. Möglicherweise stießen dabei Springer in der Luft zusammen.

Absturz auf Flugplatz Eisenach-Kindel

Der 61-Jährige stürzte auf das Flugfeld. Versuche, ihn wiederzubeleben, scheiterten. Bei dem Unfall wurde auch eine 30 Jahre alte Frau schwer verletzt. Sie kam in ein Krankenhaus.

Weitere Verletzte gab es offenbar nicht. Die Polizei zog für ihre Ermittlungen auch einen Gutachter hinzu. (maf, dpa)