Schlägereien, Nebelbomben und Unfälle – Dutzende Polizei-Einsätze an Vatertag in Thüringen

Die Polizei in Thüringen hatte an Vatertag alle Hände voll zu tun. Unter anderem prügelten sich mehrere Betrunkene. (Symbolbild)
Die Polizei in Thüringen hatte an Vatertag alle Hände voll zu tun. Unter anderem prügelten sich mehrere Betrunkene. (Symbolbild)
Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Saalfeld. Nach dem Vatertag zieht die Polizei in Thüringen Bilanz. Es war eine ziemlich turbulente Nacht mit vielen stark betrunkenen Personen. Insgesamt 50 Mal mussten die Beamten allein in Saalfeld deswegen ausrücken.

Vatertag in Thüringen: 50 Einsätze für die Polizei in Saalfeld

In Sonneberg trafen die Beamten der Landespolizeiinspektion Saalfeld zunächst auf betrunkene Jugendliche, die auf die Idee gekommen waren, einen Gullydeckel auszuheben. In der Nähe von Lössau kamen andere Betrunkene ebenfalls auf die Idee zu randalieren. Sie rissen Leitpfosten und Verkehrsschilder der Kreisstraße um.

Ein weiterer betrunkener Mann war mit seinem Quad gegen eine Hauswand in Wernburg gefahren. Der Mann, bei dem ein Alkoholwert von 1,7 Promille gemessen wurde, verletzte sich schwer. Bei Leutenberg war ein Mann betrunken mit seinem Traktor unterwegs. Auf seiner Fahrt übersah er einen großen Stein, fuhr drüber, der Traktor kippte um.

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Einen größeren Einsatz verzeichneten die Polizisten auf dem Saalfelder Markt. Unbekannte zündeten so viele Nebelbomben, dass Passanten sogar die Orientierung verloren.

Unbekannte zünden Nebelbomben

Mindestens elf Personen wurden bei zahlreichen Schlägereien leicht verletzt. Unter anderem in Rudolstadt, Meuselbach, Saalfeld, Kamsdorf und Bad Lobenstein gingen Personen aufeinander los.

Das Fazit der Polizei in Saalfeld: „Zum Glück gingen die meisten Sachverhalte glimpflich aus, allerdings dürften einige Beteiligte heute mit Kopfschmerzen und Strafanzeigen aufwachen.“ (js)