Havarie in Thüringen: Schwere Verpuffung sorgt für Großeinsatz – Polizei hat einen Verdacht

In Rockensußra – einem Ortsteil von Ebeleben im Kyffhäuserkreis in Thüringen – hat es am Dienstag in einer Recyclingfirma eine Verpuffung gegeben.
In Rockensußra – einem Ortsteil von Ebeleben im Kyffhäuserkreis in Thüringen – hat es am Dienstag in einer Recyclingfirma eine Verpuffung gegeben.
Foto: Silvio Dietzel

Ebeleben. In Rockensußra in Thüringen ist es zu einer schweren Havarie gekommen. Die bittere Bilanz: mehrere Verletzte, ein stundenlanger Großeinsatz und ein immenser Schaden.

Das Unglück ist jetzt ein Fall für die Kriminalpolizei.

Verpuffung in Recyclinganlage in Thüringen: Großeinsatz der Feuerwehr

Es muss ein ohrenbetäubender Lärm gewesen sein, mit dem sich die Druckwelle am Dienstag in Rockensußra – einem Ortsteil von Ebeleben im Thüringer Kyffhäuserkreis – den Weg bahnte. Kurz nach 16 Uhr hatte es hier in einer Arbeitshalle einer Recyclingfirma eine Verpuffung gegeben.

Wie die Polizei mitteilte, brach daraufhin ein Feuer aus. Bei dem Unglück wurde auch das Dach teilweise zerstört.

Vier Verletzte nach Brand in Rockensußra

Nach der Havarie wurden vier Menschen ins Krankenhaus gebracht. Zwei Mitarbeiter des Unternehmen kamen vorsorglich in die Klinik, zwei Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.

Laut Polizei sei bei dem Brand wohl ein Schaden von 200.000 bis 300.000 Euro entstanden Mehrere Feuerwehren der Region waren bis in den Abend mit den Löscharbeiten beschäftigt, immer wieder flammten Glutnester auf.

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Immenser Schaden in Rockensußra – Kripo übernimmt Fall

Wie es zu der Verpuffung in der Recyclinganlage in Rockensußra kommen konnte, ist noch unklar. Am Mittwoch hat die Kripo mit der genauen Untersuchung des Unglücksortes begonnen. Im Laufe des Tages schlossen die Beamten eine vorsätzliche Straft aus, ein technischer Defekt sei wahrscheinlich.

Gutachter wird nach Brand hinzugezogen

Eine abschließende Beurteilung werde aber voraussichtlich erst am Donnerstag vorliegen, hieß es bei der Polizei. Dann soll ein Gutachter zusammen mit den Kriminalisten den Brandort noch einmal unter die Lupe nehmen. (maf)