Hundepfleger aus Thüringen rührt mit emotionaler Beichte zu Tränen: „Ich habe keine Energie mehr“

Ein Hundepfleger aus Thüringen rührt mit emotionalem Post zu Tränen. (Symbolbild)
Ein Hundepfleger aus Thüringen rührt mit emotionalem Post zu Tränen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Bild 13

Wer als Pflegeeltern verwahrloste und zurückgelassene Hunde aufnimmt, sie aufpäppelt, sozialisiert und zu vermitteln versucht, hat es oft richtig schwer. Denn die Tiere sind meistens verängstigt, zeigen Auffälligkeiten, sind oft nicht stubenrein. Eine Tierpflegerin oder ein Tierpfleger aus Thüringen (er oder sie möchte anonym bleiben) hat nun auf der Facebook-Seite des Vereins Tierheimat Thüringen eine emotionale Botschaft hinterlassen, die sich genau mit diesen Schwierigkeiten auseinandersetzt. Und warum die Person es trotzdem immer wieder tun würde.

Der Post beginnt mit dem Satz „Genervt lege ich mich wieder ins Bett.“ Eine Aussage, die der Autor des Textes aus Thüringen anscheinend öfter fühlt, denn die Person betont, dass schon wieder einer ihrer Hunde in die Küche gepinkelt hätte. Und sie erneut den Wischmob hervorholen muss, zum dritten Mal an diesem Tag.

Tierpfleger aus Thüringen berührt mit emotionalem Post auf Facebook: Die Reaktionen sind überwältigend

Das Leben als Kurzzeit-Aufnahmestelle für verwahrloste Hunde ist nicht leicht. Bei der Person aus Thüringen ist es nicht anders. Ständig machen die Hunde, die bei ihr leben, Probleme, zerkauen ihre Socken, graben den Garten um, verrichten ihr Geschäft in den Hinterhof.

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Hundepfleger ist manchmal auch einfach genervt von seinen Schützlingen

Beim Spaziergang bellt die eine Hündin jeden Passanten an, der andere Hund zerrt nonstop an der Leine. Dass die Tiere viel durchgemacht haben, misshandelt worden sind oder stark vernachlässigt, wissen die anderen Spaziergänger nicht. Deswegen ist es der Person oft peinlich, wenn sie von den Tieren durch das Dorf gezerrt wird.

Und dann schreibt sie in ihrem Post davon, wie sie durch die Bilder auf ihrem Handy scrollt und bei all den Hunden hängen bleibt, die neue Familien haben. Da ist der eine Hund, der ein Jahr bei ihr gelebt hat. Jetzt streunt er mit seiner neuen Familie am Strand der Nordsee durch die Dünen. Da ist die Hündin, die sich immer vor Menschen versteckte, die jetzt fröhlich auf dem Rücken liegt und sich den Bauch kraulen lässt. Und die Hundeoma aus der Tötungstation, die mit einem älteren Ehepaar ein Eis isst.

User sind zu Tränen gerührt und sind der Person mehr als dankbar für den Post

„Ein paar Tränen laufen mir über die Wange und ich weiß wieder warum ich mir den Stress und Ärger antue“, schreibt die Person am Ende.

Und die Kommentare unter dem Post explodieren förmlich. Am Montagmorgen, zwei Tage nach der Veröffentlichung, haben bereits knapp 100 Menschen kommentiert, über 130 den Post geteilt.

Die Reaktionen sind alle gleich: Durchweg positiv, zu Tränen gerührt danken die Menschen der Person erstens für den Post.

So werde deutlich, dass das Leben als Tierpfleger kein Zuckerschlecken sei, aber alle wissen warum sie es tun.

Und zweitens danken sie ihr dafür, dass sie sich so lieb um die Hunde kümmert. (fb)