Achtung! Fiese Giftpflanze macht sich in Thüringen breit

Giftpflanzen in Thüringen: Hautkontakt mit den Pflanzen in Verbindung mit Tageslicht zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen, die nur schwer heilen und wie Verbrennungen erscheinen. (Symbolbild)
Giftpflanzen in Thüringen: Hautkontakt mit den Pflanzen in Verbindung mit Tageslicht zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen, die nur schwer heilen und wie Verbrennungen erscheinen. (Symbolbild)
Foto: Imago Images/Gerhard Leber

Nordhausen. Sie ist giftig und kann zu furchtbar schmerzhaften Hautausschlägen führen – so schlimm als hätte man sich am offenem Feuer verbrannt. Der Riesen-Bärenklau hat sich in Thüringen ausgebreitet.

Riesen-Bärenklau: Das macht die Pflanze so gefährlich

Der Riesen-Bärenklau, auch bekannt als Bärenklaue oder Herkuleskraut enthält Substanzen, die in Kombination mit Sonnenlicht oder auch stärkerem Lampenlicht giftig wirken. Deshalb kann Hautkontakt mit den Pflanzen in Verbindung mit Tageslicht zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen, die nur schwer heilen und wie Verbrennungen erscheinen.

Riesen-Bärenklau in Thüringen: Giftige Pflanze breitet sich aus

Die Stadt Nordhausen hat jetzt den Kampf gegen den giftigen Doldenblütler aufgenommen Die Pflanze hatte im Weiler Himmelgarten auf rund 1500 Quadratmetern Fläche auf dem Gelände einer ehemaligen LPG ausgebreitet, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Riesen-Bärenklau in Erfurt vernichtet

«Wir entfernen die einzelnen Dolden, bevor die Samenkapseln ausreifen, so dass sie sich nicht weiter aussäen können», sagte der mit der Entfernung der Giftpflanzen beauftragte Gartenbauer Markus Solf. Anschließend würden die Dolden in der Müllverbrennungsanlage in Erfurt vernichtet.

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So erkennt ihr den Riesen-Bärenklau

  • Höhe: bis zu 5 Meter
  • Stengel: hohl, stark behaart mit roten Flecken
  • Blüte: riesige Tellerdolden, weiß bis rosa
  • Blätter: stark gefiedert und unterzackt, bis zu einem Meter lang

Hohe Sicherheitsmaßnahmen zur Entfernung von Riesen-Bärenklau

Bei der Beseitigung der ursprünglich aus dem Kaukasus stammenden Pflanze tragen die damit Beschäftigten Schutzkleidung und Feinstaubmaske. (dpa, aj)