Kleingarten-Fehde in Thüringen: Mann bedroht Familie mit Waffe – auch ein Schuss soll gefallen sein

Dass es "nur" eine Schreckschusswaffe war, konnte die Familie in Thüringen laut der Polizei nicht erkennen. (Symbolbild)
Dass es "nur" eine Schreckschusswaffe war, konnte die Familie in Thüringen laut der Polizei nicht erkennen. (Symbolbild)
Foto: imago/Christian Ohde
  • Nachbarstreit in Schmalkalden
  • Mann bedroht Familie mit Schreckschusswaffe
  • Polizei ermittelt

Schmalkalden. In einem Kleingarten in Schmalkalden hat ein Mann seine Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht. Beide Seiten liegen offenbar schon länger miteinander im Clinch. Dass es sich bei der Pistole nur um eine Schreckschusswaffe handelte, konnte die Familie laut Polizei nicht erkennen.

Mann bedroht Familie in Schmalkalden mit Waffe

Demnach wollten die Eltern mit ihren zwei Kleinkindern ihre Parzelle am Freitagabend verlassen, als sie ihren 47-jährigen Nachbarn sahen. Dieser habe mit einer Waffe hantiert, sie durchgeladen und dann auf die Familie gezielt. Angeblich soll vorher auch ein Schuss zu hören gewesen sein.

Die alarmierten Polizisten kontrollierten den 47-Jährigen und fanden bei ihm eine Schreckschusswaffe, die sie dann sicherstellten. So eine Waffe darf man ohne Berechtigung nicht besitzen, geschweige denn anwenden.

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Daher ermitteln die Beamten jetzt wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den Kleingärtner aus Schmalkalden.

Polizei: Schreckschusswaffe kaum zu erkennen

Gleichzeitig betont die Polizei noch einmal, dass eine Schreckschusswaffe in der Regel optisch von einer richtigen Handfeuerwaffe kaum zu unterscheiden ist. Allein deswegen sorgten sie bei polizeilichen Einsätzen mitunter zu vermeidbaren gefährlichen Situationen. (ck)