Thüringen: Nach brutalen Angriffen auf Pferde – Kopfgeld ausgesetzt

In Thüringen treibt ein Pferderipper sein Unwesen. (Symbolfoto)
In Thüringen treibt ein Pferderipper sein Unwesen. (Symbolfoto)
Foto: dpa

Thüringen. Schon seit geraumer Zeit treibt ein Pferderipper in Thüringen sein Unwesen. In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu Attacken auf Stuten. Im Mai erst ist eine Stute an ihren schweren Verletzungen gestorben.

Anfang Juli wurde nahe der thüringischen Grenze erneut eine Stute angegriffen – sie starb an ihren schlimmen Verletzungen. Eine Tierschutzorganisation will dem ganzen Schrecken nun ein für alle Mal ein Ende bereiten.

Grenze zu Thüringen: Stute in ihrem Stall schwer verletzt

Im bayrischen Ibind an der Grenze zu Thüringen ist Anfang Juli eine Stute in ihrem Stall durch eine Stichverletzung so schwer verletzt worden, dass sie wenig später starb.

Alle Ermittlungen seitens der Polizei verliefen laut Focus.de bisher ohne Erfolg. Auch die bestialischen Attacken auf Stuten in Thüringen konnten bisher nicht aufgeklärt werden. Das soll sich jetzt ändern.

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Tierschutzorganisation setzt 1000 Euro Belohnung aus

Die Tierschutzorganisation PETA will nun eine Belohnung von 1000 Euro für neue Hinweise aussetzen. „In den letzten Monaten gab es bundesweit zahlreiche Anschläge auf Pferde“, erklärt PETA-Sprecherin Judith Pein auf der Internetseite der Organisation.

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„Wir möchten mit der ausgesetzten Belohnung dazu beitragen, den Pferderipper zu überführen.“ PETA fordert außerdem ein behördliches Register, in dem Anschläge auf Pferde und bereits überführte Tierquäler erfasst werden.

Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei oder telefonisch bei PETA unter 01520-7373341 zu wenden. (fno)