E-Scooter in Thüringen: DAS bereitet der Polizei zunehmend Probleme

Immer mehr Menschen benutzen E-Scooter. (Symbolbild)
Immer mehr Menschen benutzen E-Scooter. (Symbolbild)
Foto: dpa

Erfurt. Die Polizei hat vermehrt Probleme mit alkoholisierten Fahrern so genannter E-Scooter n in Thüringen. Allein in der Landeshauptstadt Erfurt wurden am vergangenen Wochenende knapp zehn betrunkene oder angetrunkene E-Scooter-Fahrer angehalten, wie die Polizei am Montag mitteilte.

„Die Mietstationen werden sehr gut angenommen, aber viele Menschen wissen nicht, dass man die Tretroller nicht alkoholisiert benutzen darf“, sagte eine Sprecherin der Polizei Erfurt. Vor allem junge Leute seien davon betroffen. Am Sonntag um 3.30 Uhr war jedoch auch ein 45-Jähriger mit 1,27 Promille angehalten worden.

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Laut Polizei handelt es sich bei den E-Tretrollern um „normale Fahrzeuge“, auf denen Alkohol „grundsätzlich verboten“ ist. Ein geringer Pegel von unter 1,1 Prozent gilt demnach als Ordnungswidrigkeit. Ist der Wert erreicht, droht ein Verfahren wegen einer Straftat.

Um präventiv gegen alkoholisierte E-Scooter-Fahrer vorzugehen, sind der Erfurter Polizei nach eigener Angabe größtenteils die Hände gebunden: „Wir weisen auf Facebook oder in unseren Pressemitteilungen regelmäßig darauf hin, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss auf den elektrischen Tretrollern verboten ist. Mehr können wir kaum tun.“ (dpa)