SonneMondSterne: Fast 300 Verstöße auf Festival – Mann beinahe ertrunken

Über 200 Verstöße zählte die Polizei auf dem Festival SonneMondSterne in Thüringen. Unter anderen das...
Über 200 Verstöße zählte die Polizei auf dem Festival SonneMondSterne in Thüringen. Unter anderen das...
Foto: dpa

Saalburg. Das SonneMondSterne-Festival am Ufer des Bleilochstausees in Saalburg hat die Polizei in den letzten Tagen auf Trab gehalten. Rund 40.000 zumeist junge Besucher feierten bei elektronischer Musik.

Unter Führung der Landespolizeiinspektion Saalfeld waren seit Mittwoch mehrere Hundert Polizisten der Landespolizei Thüringen im Einsatz, um für eine möglichst sichere und störungsfreie Veranstaltung zu sorgen. Sie hatten einiges zu tun.

SonneMondSterne: 285 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

Insgesamt wurden 285 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Die Zahl der Diebstähle und der Körperverletzungen sei laut Polizei dagegen eher gering gewesen.

Die Polizei spricht von einer friedlichen Veranstaltung. Man bewege sich bei den Verstößen etwa auf dem Niveau des SonneMondSterne-Festivals des vergangenen Jahres.

Allerdings gab es einige Notfälle.

Rettungshubschrauber beim Festival

Am Donnerstagabend hatte sich eine junge Frau schwer verletzt mit dem und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Erfurt geflogen werden.

Auf dem Grillplatz des Festivals war es zu dem Unfall gekommen. Die 24-Jährige versuchte zusammen mit einem Freund, einen Holzkohlegrill mit Spiritus anzuzünden.

Das Mädchen habe zu nah neben einem Grill gestanden und bekam nach einer Verpuffung einige Flammen ab.

Das Mädchen zog sich dabei Verbrennungen 2. und 3. Grades an den Oberschenkeln, Händen und im Gesicht zu.

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Frau (24) und Bekannter landen mit Verbrennungen im Krankenhaus

Sie wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus und von dort mit einem Rettungshubschrauber nach Erfurt geflogen. Auch ihr Freund verletzte sich bei dem Unfall und erlitt leichte Verbrennungen.

Laut der Polizei ist es ansonsten zu leichten körperlichen Auseinandersetzungen zwischen einigen Besuchern des Festivals gekommen. Dabei soll es auch zwei Diebstähle von Geld und Handys aus Zelten gegeben haben.

Mann schwimmt zu weit hinaus und wird von Polizei gerettet

Die Wasserschutzpolizei konnte Donnerstagvormittag bei einer Fahrt auf dem Stausee vor dem Festivalgelände einen jungen Mann aus dem Wasser retten, der schon am Ende seiner Kräfte war.

Er war mit einer Gruppe zu weit hinaus geschwommen. Als diese das Polizeiboot entdeckten, haben die Festivalbesucher um Hilfe für den bereits mit Krämpfen kämpfenden jungen Mann gebten. Die Polizei brachte ihn sicher an Land. (mj/fno)