Großeinsatz in Thüringen: Frau meldet brennenden Hof – doch dann ist alles ganz anders

Die Feuerwehr musste in Thüringen zu einem Einsatz ausrücken (Symbolbild).
Die Feuerwehr musste in Thüringen zu einem Einsatz ausrücken (Symbolbild).
Foto: imago images / localpic

Neustadt an der Orla. Die Feuerwehr und die Polizei sind in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem Großeinsatz in Neustadt an der Orla in Thüringen ausgerückt.

Eine Frau hatte die Einsatzkräfte gegen 00.43 Uhr alarmiert und gemeldet, dass das Rittergut Positz in Thüringen „lichterloh in Flammen“ stehe.

Die 25 Einsatzkräfte rückten mit insgesamt sieben Fahrzeugen an. Auf dem angegebenen Hof konnte allerdings kein Feuer festgestellt werden.

Falscher Alarm: Polizei macht Anruferin ausfindig

Die Polizei konnte die Handynummer der Anruferin zurückverfolgen und traf sie in ihrem Zuhause an. Sie gab zu, den Notruf abgesetzt zu haben, gab aber wirre Äußerungen von sich.

Die 53-Jährige bedrohte und beleidigte die Beamten und warf einer Polizistin vor, eine Serienmörderin zu sein. Ein Notruf wurde dazugerufen, den dieFrau ebenfalls bedrohte und beleidigte.

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Daraufhin wurde auch der Bereitschaftsdienst des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landratsamtes Saale-Orla involviert, der die Entscheidung traf, die 53-Jährige in eine Psychiatrie zwangseinzuweisen.

Frau wird in Psychiatrie eingewiesen

Als sie in den Rettungswagen gebracht werden sollte, trat die Frau dem Notarzt zweimal gegen das Schienbein und leistete Widerstand.

Der unbegründete Einsatz wird der 53-Jährigen nun in Rechnung gestellt, es ist mit erheblichen Kosten zu rechnen. Zudem wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen Notrufmissbrauchs, Körperverletzung, Bedrohungen, Beleidigungen und Widerstandshandlungen gefen Vollstreckungsbeamte gegen sie eingeleitet. (cs)