Gera: Streit zwischen Nachbarn – am Ende ist einer tot

Ein Nachbarschaftsstreit in Thüringen ist tödlich ausgegangen. (Symbolbild)
Ein Nachbarschaftsstreit in Thüringen ist tödlich ausgegangen. (Symbolbild)
Foto: imago images / regios24

Gera. In Thüringen ist ein Nachbarschaftsstreit völlig aus dem Ruder gelaufen und fand ein schreckliches Ende!

Zwei Männer waren in Pößneck im Saale-Orla-Kreis aneinander geraten. Einer von ihnen muss sich nun vor dem Landgericht Gera wegen Mordes verantworten.

Gera: Mann gesteht Mord

Der 78-Jährige hat am Dienstagvormittag den Mord an seinem Nachbarn vor dem Landgericht Gera gestanden. Er könne sich aber aufgrund seines Alkoholkonsums am Tatabend nicht mehr genau erinnern. Außerdem habe er unter Schlafmangel gelitten.

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Der 78-Jährige soll sich im Februar nach einem Streit mit einem Messer bewaffnet in die Wohnung des Opfers geschlichen haben.

Dort soll er aus Rache auf den schlafenden Nachbarn eingestochen haben. Für diesen kam jede Hilfe zu spät – er verstarb noch am Tatort.

Das Motiv? Die Gartenlaube des Angeklagten war zu Jahresbeginn in Flammen aufgegangenen.

Der Verteidiger des Nachbarn erklärte, dass der ehemalige Ingenieur daraufhin depressiv und traurig geworden sein. Im Verdacht stand wohl das Opfer.

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Nachbarschaftsstreit endet tödlich – Prozess beginnt

Am Dienstagmorgen begann am Landgericht Gera der Mordprozess. Am ersten Prozesstag entschuldigte sich der Rentner bei der Tochter des Getöteten.

Der Angeklagte saß seit der Tat in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind bislang acht Verhandlungstage anberaumt. Mit einem Urteil ist demnach Ende September zu rechnen.

Dem 78-Jährigen droht bei einer Verurteilung wegen Mordes eine lebenslange Freiheitsstrafe.(fno/dpa)

Nachbarn streiten – dann eskaliert es