Thüringen: Irrsinn! Straße neu gebaut – doch DAS wurde wohl übersehen

Beim Bau einer Straße haben Planer in Thüringen offenbar etwas vergessen. (Symbolbild)
Beim Bau einer Straße haben Planer in Thüringen offenbar etwas vergessen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Kaltensundheim. Manche Geschichten sind so speziell, dass man sie sich nicht ausdenken kann. Wie zum Beispiel diese Lokalposse aus Kaltensundheim im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen:

Wie der MDR berichtet, wurde an den Petersgärten eine neue Straße gebaut. Kosten: 620.000 Euro. So weit, so schick und praktisch. Jedoch: Dass sich an der Straße Bushaltestellen inklusive Häuschen befinden, hat bei dem eher kostspieligen Projekt offenbar niemand mitgeplant.

Thüringen: Bushaltestelle liegt so nah an der Straße, dass Busse sich die Spiegel kaputtfahren

Eine der beiden Haltestellen liegt nun so nah an der Straße, dass sich die ankommenden Busse schon mehr als einmal die Außenspiegel am Haltestellendach ramponiert haben.

Damit die Busse überhaupt neben das Bushaltestellenhaus passen, müssen sie ein Stück vom Bordstein entfernt halten. Rollstuhlfahrer oder Menschen, die nur eingeschränkt gehfähig sind, haben daher ein Problem damit, in die Busse ein- und auszusteigen. Die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante ist einfach zu groß.

Busbetriebe wollen Bushäuschen aus dem Boden reißen

Laut MDR wollen die Meininger Busbetriebe diesen Missstand schnellstmöglich ändern. Ihre – eher sperrige – Idee: Das Bushäuschen aus der Verankerung reißen und 20 Zentimeter weiter hinten wieder im Boden zu versenken.

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Die Anwohner an den Petersgärten sind da praktischer und sparsamer veranlagt. Sie schlagen vor, einfach ein Stück des Bushaltestellendachs abzusägen.

Wie genau es an den Petersgärten in Kaltensundheim weitergeht, ist noch offen. (lin)