Motorrad-Gruppe aus Thüringen liefert sich illegales Rennen – dann wird es peinlich

Vier Männer aus Thüringen lieferten sich ein illegales Motorradrennen mit Fremdschäm-Moment. (Symbolbild)
Vier Männer aus Thüringen lieferten sich ein illegales Motorradrennen mit Fremdschäm-Moment. (Symbolbild)
Foto: Symbolfoto / picture alliance / Swen Pförtner/dpa

Thüringen/Harz. Vier junge Männer aus Thüringen haben wirklich den Vogel abgeschossen. Nicht nur, dass sie sich ein illegales Motorrad-Rennen lieferten – am Ende flogen derart die Fetzen, dass es selbst der Polizei die Schamesröte ins Gesicht getrieben hat.

Zunächst begann alles relativ harmlos mit einer Polizeikontrolle im niedersächsischen Harz.

Auf der B4 am Kesselberg käme es immer wieder zu schweren Motorradunfällen, so die Polizei aus Niedersachsen. Daher richteten die Beamten am Sonntag einen Blitzer ein. Doch was sie bei dieser Geschwindigkeitsüberprüfung erleben mussten, glaubten sie selbst kaum.

Gruppe aus Thüringen liefert sich illegales Motorrad-Rennen

Insgesamt 165 Motorradfahrer sind in die Blitzerfalle geraten, innerhalb sage und schreibe nur neun Stunden. Die Spitzenreiter: Vier Jungs – 18 bis 27 Jahre alt – aus Thüringen, genauer gesagt Mühlhausen.

Mit 165 km/h bretterte die Gruppe durch die 70er Zone. Sie haben sich ein Rennen geliefert, so die Polizei. Damit nicht genug.

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Thüringer schmieden abstrusen Plan

Offenbar bemerkten die jungen Männer, dass sie geblitzt worden sind und kamen auf eine irrwitzige Idee.

Sie kehrten zurück – auf der Suche nach der Mess-Station – und rasten erneut mit überhöhter Geschwindigkeit über die Strecke. Doch auch nach dem nächsten Blitz konnten sie die Stelle nicht orten. Also nochmal von vorne.

Festentschlossen wiederholten sie das Ganze – warum auch immer, so schreibt die Polizei – noch einmal und konnten schließlich beim vierten Versuch von den Kollegen angehalten werden.

Jungs aus Thüringen in Niedersachsen gestrandet

Die Thüringer staunten nicht schlecht, so die Polizei, als die Beamten ihnen die Eröffnung des entsprechenden Strafverfahrens erläuterte. Ihre Führerscheine wurden an Ort und Stelle beschlagnahmt und sie mussten ihre Maschinen vor Ort abstellen. Das hatte für die jungen Männer nun aber einen äußert unangenehmen Effekt.

Mega-Ärger vor den Augen der Polizei

Denn jetzt mussten die Jungs Angehörige und Freunde informieren, die sie abholen und ins rund 80 Kilometer weit entfernte Mühlhausen nach Hause bringen sollten. Und offenbar waren die unfreiwilligen Chaffeure darüber alles andere als erfreut.

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So heißt es wortwörtlich von der Polizei: „Die vier Thüringer mussten sich deutliche Worte anhören, die wir an dieser Stelle so nicht wiedergeben möchten.“ (aj)