Feuerwehr löscht Brand in Gera: Dann machen Unbekannte das Unglaubliche

Ein Brand in Gera hat am Montagabend die Feuerwehr in Atem gehalten – es war nicht das einzige.
Ein Brand in Gera hat am Montagabend die Feuerwehr in Atem gehalten – es war nicht das einzige.
Foto: düa

Gera. Fassungslosigkeit bei der Feuerwehr!

Bei einem Brand in Gera brachten Störenfriede die Einsatzkräfte in echte Gefahr. Sie drehten gleich mehrere Hydranten ab. Auf's Schärfste verurteilt die Stadt die schockierende Tat und erstattet Anzeige.

Gegenüber des Hauptbahnhofs Gera hat am Montagabend ein Haus lichterloh in Flammen gestanden. Der Brand entwickelte sich schnell zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr.

Das Gebäude wurde durch die Flammen erheblich beschädigt. Doch das war längst nicht das größte Problem!

Brand in Gera: Großeinsatz am Bahnhof – Feuerwehr in Gefahr

Gegen 20.30 Uhr wurde die Feuerwehr Gera zu dem leerstehenden Gebäude gegenüber des Hauptbahnhofs gerufen. Das Feuer war im dritten Stock ausgebrochen.

Die Feuerwehr konnte nur mit Atemschutzmasken das Gebäude betreten. Eine sehr gefährliche Aktion, da im zweiten Stock die Decke eingestürzt war, berichtet die Feuerwehr.

Die Löscharbeiten waren schließlich aufgrund des Zustands des Gebäudes nur noch von Außen möglich. Mithilfe von Drehleitern bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer weiter.

Feuerwehr löscht Brand in Gera – Störenfriede machen fassungslos

Auf einmal war die Wasserzufuhr auf einer der Drehleitern unterbrochen. Als ein Feuerwehrmann die Leitung zum Hydranten in der Franz-Petrich-Straße überprüfte, war er fassungslos!

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Unbekannte hatten den Hydranten zugedreht und damit absichtlich die Wasserzufuhr unterbrochen.

Doch das war noch nicht alles: Später stellte die Feuerwehr fest, dass auch zwei weitere Hydranten in der Bahnhofsstraße zugedreht worden waren.

Dennoch schafften die Einsatzkräfte es, gegen 1 Uhr nachts den Brand unter Kontrolle zu bringen. Doch sie ließen darauf ein erbostes Statement ab.

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Hydranten zugedreht – „Wie krank muss ein Mensch sein“

„Wir sind wütend über soviel Dummheit, die ein Mensch an den Tag legen kann, nur um zu sehen wie ein Gebäude abbrennt“, schreibt die Feuerwehr in einem langen Appell, den sie auch bei Facebook teilt.

„Wie krank muss ein Mensch sein, 3 Hydranten während eines Einsatzes zuzudrehen, er bringt Menschenleben in Gefahr“, und weiter: „GENAU DU HAST DIE FEUERWEHR IN LEBENSGEFAHR GEBRACHT, DU WOLLTEST DAS JEMAND ZU SCHADEN KOMMT. Uns fehlen die Worte über so viel Dreistigkeit, sei froh, dass du nicht von uns erwischt wurden bist.“

Viele kommentierten den Post:

  • „Unglaublich... Da fehlen einem die Worte.... Habt ihr gut gemacht kammeraden... Gut das es euch gibt“
  • „Einfach mal ein riesen Danke an alle Beteiligten ihr seit wahre Helden/in“
  • „unfassbar... Bin gerade baff. ein großes Dankeschön an alle Einsatzkräfte, meinen größten Respekt was ihr alles macht und erdulden müsst.“
  • „Da fragt man sich, war das grenzenlose Dummheit, oder pure Boshaftigkeit? Oder beides zusammen? Mir fehlen die Worte. Zum Glück ging das gut aus.“
  • „Gott sei dank ist niemand von euch zu Schaden gekommen! Klasse Arbeit von euch!“

Gott sei Dank ist wohl niemand bei dem Brand zu Schaden gekommen!

Stadt Gera schockiert – Polizei ermittelt

Am Abend gab die Stadtverwaltung Gera bekannt, dass sie Anzeige erstattet hat.

„Damit wurde das Leben der Feuerwehrleute riskiert. Wir verurteilen das und haben Anzeige erstattet“, informiert die Pressestelle der Stadt Gera. Die Feuerwehrleute waren schockiert: „Das hat uns völlig entsetzt. Dies gefährdet das Leben der eingesetzten Kräfte“, teilte der Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Gera in den sozialen Medien mit.

Die Polizei ermittelt nun. (fno, aj)