Thüringen: Polizei nimmt Frau mit auf die Wache – dann stellt sich heraus, wie „berühmt“ sie wirklich ist

Die Streifenpolizisten erkannten die „berühmte“ Frau aus Thüringen zunächst nicht. (Symbolfoto)
Die Streifenpolizisten erkannten die „berühmte“ Frau aus Thüringen zunächst nicht. (Symbolfoto)
Foto: imago images / onw-images

Thüringen. Sie hat sich schon längst über die Grenzen von Thüringen hinaus einen Namen gemacht: Dolores F. aus Sömmerda – „Deutschlands schlimmste Zechprellerin“ schreibt selbst die Polizei.

Jetzt hat sie wieder in Thüringen zugeschlagen und ihren Kreis offenbar erweitert.

Zechpreller-Queen Dolores zieht weiter – „Deutschlands schlimmste…“

Wie die Polizei mitteilte, war Dolores am Dienstag nämlich in Saalfeld speisen. Für 50 Euro hatte sie sich in der Innenstadt den Magen vollgeschlagen und konnte – wie üblich – ihre Rechnung nicht bezahlen.

+++Jena: Hast du diese Frau gesehen? Rachel P. ist spurlos verschwunden+++

Da sie keinerlei Personaldokumente bei sich trug, wurde sie von der Polizei zur Dienststelle gebracht. Dort ging den Beamten dann schnell ein Licht auf. „Hier stellte sich heraus, dass es sich um eine `Berühmtheit‘ handelte.“, so steht es im Einsatzbericht.

______________________________________

Mehr Themen aus Thüringen:

______________________________________

Als „Deutschlands schlimmste Zechprellerin“ hätte sie sich ja zumindest in den Medien bereits Namen gemacht, heißt es weiter.

Zechprellerin von Gericht freigesprochen

Gegen die 52-Jährige wurde nun auch im Bereich Saalfeld-Rudolstadt ein Strafverfahren wegen Betruges eingeleitet. In Erfurt, Weimar und Sömmerda hat die Zechpreller-Queen inzwischen schon weit über hundert Anzeigen kassiert.

Im Februar stand sie zum ersten Mal vor Gericht. >> Hier zum vollständigen Bericht.