Thüringen: Polizei soll Notarzt helfen – und stellt Schreckliches fest

Ein Rettungseinsatz in Thüringen artete völlig aus. (Symbolbild)
Ein Rettungseinsatz in Thüringen artete völlig aus. (Symbolbild)
Foto: Imago Images/Rüdiger Wölk

Apolda. In Thüringen in Apolda haben Sanitäter und ein Notarzt die Polizei alarmiert. Sie wollten eigentlich nur einem hilflosen Mann helfen – doch vor Ort ergab sich ein mehr als bedrohliches Bild.

Wie die Polizei mitteilte, wurden die Rettungskräfte zunächst gerufen, weil ein Mann aus Thüringen anscheinend volltrunken mit einem Fahrrad unterwegs war.

Rettungseinsatz in Thüringen: Mann tickt aus

Weil nicht geklärt werden konnte, ob es überhaupt sein Rad war, riefen die Sanitäter die Polizei. Als die eintraf, ist die Situation bereits eskaliert.

Der Mann trat gegen den Krankenwagen und beschimpfte lauthals und aggressiv die Rettungskräfte. Und er wollte sich einfach nicht einkriegen.

Auch die Polizisten provozierte er und wehrte sich dermaßen, dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. „Zum Schutz seiner Person“ und der der Einsatzkräfte wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen, heißt es im Einsatzbericht.

Doch als die Beamten den Alkoholwert des Mannes messen wollten, erschreckten sie beinahe.

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Renitenter Mann mit erschreckendem Alkoholwert

Sage und schreibe 3,29 Promille hatte er intus.

Unabhängig davon, kassierte er dennoch zahlreiche Anzeigen: wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. (aj)