A71 Thüringen: Unfall-Drama! Retter verletzt!

Auf der A71 in Thüringen wurde ein Mann schwer verletzt. Selbst ein beherzter Helfer blieb nicht verschont.
Auf der A71 in Thüringen wurde ein Mann schwer verletzt. Selbst ein beherzter Helfer blieb nicht verschont.
Foto: Polizei

A71 Thüringen. Auf der A71 hat sich in Thüringen ein schlimmer Unfall ereignet. Sogar die mutigen Helfer kamen in Gefahr. Deswegen richtet sich die Polizei jetzt an die Bevölkerung – mit einem wichtigen Appell.

Ein 62 Jahre alter Mann aus Nordhausen fuhr in Thüringen über die A71. Dort wollte er einen Lkw überholen. Doch das Manöver nahm ein dramatisches Ende.

Es passierte am Donnerstagnachmittag bei Grabfeld in Richtung Sangerhausen, teilte die Polizei am Freitag mit

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A71 Thüringen: Auto überholt Lkw und überschlägt sich

Der Mann scherte mit seinem Skoda aus und überholte den Lkw. Als er wieder auf den rechten Fahrstreifen wechselte, ging alles schief.

Der Wagen kam von der A71 ab, durchschlug einen Wildzaun und überschlug sich mehrfach. Von dem Auto blieb nur noch ein einziger Trümmerhaufen übrig.

Zeugen wollen helfen: Gefahr!

Der 62-Jährige hinterm Steuer wurde schwer verletzt. Das alles blieb nicht unbemerkt. Mehrere Zeugen eilten zu der Unfallstelle, um zu helfen– und brachten sich offenbar selbst damit in Gefahr.

Die Autobahnpolizei spricht zwar ihren Dank aus, hat aber aufgrund dessen, was noch passieren sollte, einen ganz wichtigen Appell.

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Polizei mit wichtiger Botschaft an Zeugen

„Sie zeigten große Hilfsbereitschaft und halfen dem Verletzten aus dem Fahrzeug und bei der Erstversorgung“, schreiben die Beamten in ihrem Einsatzbericht. „Leider ist es nicht für Jeden selbstverständlich, Hilfe zu leisten, gerade auf den Autobahnen kann das sehr gefährlich werden“, heißt es weiter.

Helfer verletzt sich bei Rettung

Ein 65-jähriger Zeuge nämlich, der auch als Ersthelfer an der Unfallstelle vor Ort war, hatte sich bei seinem beherzten Eingreifen, selbst an der Hand verletzt.

„Deshalb wollen wir „unbedingt an jeden Einzelnen appellieren, immer die eigene Sicherheit im Auge zu behalten!“, schreibt die Polizei abschließend. (aj)