Göttingen: Mutmaßlicher Frauenmörder gefasst – er soll Ex getötet und angezündet haben

Die Polizei Göttingen hat den mutmaßlichen Frauenmörder von Göttingen gefasst.
Die Polizei Göttingen hat den mutmaßlichen Frauenmörder von Göttingen gefasst.
Foto: dpa

Göttingen. Erleichterung in Göttingen!

Die Polizei hat den mutmaßlichen Frauenmörder Frank N. (52) gefasst! Am Freitagabend vermeldete die Polizei die Festnahme in Göttingen. Ein Zeuge hatte Frank N. in der Göttinger Innenstadt erkannt und die Beamten gerufen. Die konnten ihn gegen 23 Uhr vor einem Schnellrestaurant festnehmen.

Göttingen: Mutmaßlicher Frauenmörder geschnappt

Der 52-Jährige soll am Donnerstag seine Ex-Freundin auf offener Straße getötet und anschließend angezündet haben.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Am Samstag wollen die Ermittler sich bei einer Pressekonferenz dazu äußern (14 Uhr).

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Polizei Göttingen fahndete nach Täter

Die ungefähr 44 Jahre alte Frau und der Tatverdächtige seien den bisherigen Ermittlungen zufolge am Mittag im Stadtteil Grone auf der Straße in Streit geraten, sagte die Sprecherin.

Dabei habe der Mann die Frau massiv angegriffen und sie so schwer verletzt, dass sie noch am Tatort starb.

Göttingen: Mann attackiert Helfer

Zeugen, die der Frau helfen wollten, seien ebenfalls attackiert worden. Dabei habe zumindest eine Frau so schwere Verletzungen erlitten, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden musste.

War es ein Messer?

Informationen, dass es sich bei der Tatwaffe um ein Messer handelte, wollte die Polizei zunächst nicht bestätigen. Zu Einzelheiten der Tat und einem möglichen Motiv gab es zunächst keine konkreten Angaben.

Mann flüchtet per Fahrrad

Nach der Tat flüchtete der Mann auf einem Fahrrad. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot an Beamten nach dem Verdächtigen. Dabei war auch ein Hubschrauber im Einsatz.

Die Polizei hatte einen konkreten Verdacht und mit Fahndungsfoto und Namen nach dem mutmaßlichen Mörder gesucht. Es soll sich bei dem Tatverdächtigen um den 52-jährigen Frank N. aus Göttingen handeln.

Bahnhof Göttingen gesperrt - Bahn fährt anders

Während der Großfahndung sperrte die Deutsche Bahn zwischenzeitlich vorsorglich den Göttinger Bahnhof und die Strecke zwischen Hannover beziehungsweise Hildesheim und Kassel.

Mehrere Züge im Fernverkehr wurden umgeleitet. Die Sperrung wurde nach rund zwei Stunden aufgehoben. (dpa/ck)