Thüringen: Frau ist auf Landstraße unterwegs – danach sind 17 Tiere tot

In Thüringen ereignete sich auf einer Landstraße in der Nach von Mittwoch auf Donnerstag ein tragischer Unfall. (Symbolbild)
In Thüringen ereignete sich auf einer Landstraße in der Nach von Mittwoch auf Donnerstag ein tragischer Unfall. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jannis Große

Sundremda. Diese Fahrt wird eine 58-Jährige aus Thüringen so schnell nicht vergessen. Bei einem Unfall ist sie auf einer Landstraße plötzlich in eine Wildschweinrotte gerast. Mehr als ein Dutzend Tiere verendeten durch den Aufprall.

Der tragische Wildunfall ereignete sich in Thüringen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf der L1048.

Thüringen: Unfall auf Landstraße

Bei Nacht ist die Sicht auf Landstraßen häufig nur eingeschränkt. Zusätzlich besteht gerade in den ländlichen Regionen immer die Gefahr eines Wildwechsels.

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Wenn dann aus der Dunkelheit ein Reh, Hase oder Wildschwein auf die Straße läuft noch zu bremsen ist so gut wie unmöglich. Ein Ausweichmanöver birgt zudem die Gefahr in möglichen Gegenverkehr zu geraten.

Die traurige Hilflosigkeit in einem solchen Moment musste nun auch eine 58-Jährige aus Thüringen erfahren. Mit ihrem Auto war sie auf der L1048 von Nahwinden nach Rudolstadt unterwegs. Aus dem Nichts überquerte eine größere Wildschweinrotte die Fahrbahn. Das endete tragisch.

17 tote Wildschweine nach Kollision

Die Frau konnte nicht mehr ausweichen und erfasste eine große Anzahl an Tieren. Viele Tiere erlagen am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Die traurige Bilanz: 17 tote Tiere auf der Fahrbahn und dem angrenzenden Straßengraben.

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Autofahrerin unverletzt

Feuerwehr und Jagdpächter mussten die Fahrbahn reinigen, dafür musste die Strecke komplett gesperrt werden.

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Die Frau hatte Glück im Unglück und blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Ihr Fahrzeug hatte es jedoch reichlich übler mitgenommen. Es entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. (dav)