MDR überdenkt Zusammenarbeit mit Uwe Steimle – weil er DAS über Flüchtlinge sagte

Komiker Uwe Steimle wird wahrscheinlich nicht mehr für den MDR arbeiten.
Komiker Uwe Steimle wird wahrscheinlich nicht mehr für den MDR arbeiten.
Foto: imago

Thüringen. Der Kabarettist Uwe Steimle hat es sich offenbar mit dem MDR verscherzt. Er soll politisch kontroverse Äußerungen während seiner Shows vorgetragen haben – unter anderem habe er gegen Flüchtlinge gehetzt.

MDR will sich von Komiker trennen

Der MDR habe gegenüber dem „Spiegel“ gesagt, dass man derzeit den Bereich Kabarett und Satire neu aufstelle.

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Aufgrund von fragwürdigen Aussagen Uwe Steimles sei es gut möglich, dass dieser seinen Job beim MDR verliert, so focus.de. Weil er unter anderem gesagt hat, dass...

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Das ist Uwe Steimle

  • in Dresden geboren
  • deutscher Kabarettist und Schauspieler
  • wurde als Hauptkommissar Jens Hinrichs in der Fernsehserie Polizeiruf 110 bekannt
  • Im Juni 2018 gab Steimle der Wochenzeitung Junge Freiheit ein kontrovers diskutiertes Interview, in dem er behauptete: „Die Wahrheit ist eben, dass wir keine eigene Politik haben, weil wir ein besetztes Land sind“

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Steimle: „Revolution Chemnitz“ als Olsenbande

In seiner Sendung „Steimles Welt“ habe der sächsische Komiker unter anderem verleumderische Gerüchte über Flüchtlinge verbreitet. In seinem Bühnenprogramm verglich er die rechtsextreme Terrorzelle „Revolution Chemnitz“ mit der Olsenbande.

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Außerdem hatte Steimle wohl mit der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ gesprochen und dabei Parolen von sich gegeben – der MDR war nicht begeistert.

Vor kurzem hatte der Dresdner ein T-Shirt getragen, darauf stand: „Kraft durch Freunde“, berichtet die Bild. Der Original-Wortlaut stammt von den Nazis und heißt „Kraft durch Freude“ – die einstige NS-Freizeitorganisation.

Steimle weiß von nichts

„Mit mir hat keiner geredet, im Gegenteil. Ich habe fürs kommende Jahr vier bestätigte Sendetermine“, sagte der Kabarettist gegenüber der Bild. (fno)