MDR: Mario Basler ätzt bei Riverboat wütend los: „Das ist ja ekelerregend“

Mario Basler war zu Gast im MDR.
Mario Basler war zu Gast im MDR.
Foto: imago images/STAR-MEDIA

Ex-Fußballprofi Mario Basler war schon in seiner aktiven Zeit bekannt für seine offenen Worte. Am Freitag im MDR zeigt er in der Talkshow River: Es hat sich auch 15 Jahre nach Ende der Profikarriere nicht viel geändert.

Auch Moderator Jörg Kachelmann ist als Hitzkopf bekannt – bei einem Aufeinandertreffen der beiden war also nicht damit zu rechnen, dass einer von beiden ein Blatt vor den Mund nahm im MDR. Was Basler dann jedoch richtig wütend machte, kam gar nicht von Kachelmann, sondern von Moderatorin Kim Fisher.

MDR: Bei Riverboat geht Basler Profis an

Gespräche über den FC Bayern München, Anekdoten aus Baslers Profi-Zeit und ausschweifende Erzählungen über sein Nachtleben führen schließlich auch zu einem Foto von Mario Basler, als der gerade versuchte einen Fuß im Profi-Geschäft zu fassen.

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Darauf posiert der heute 50-Jährige mit einem Schnurrbart und einer auffallenden Vokuhila-Frisur. „Jeder hat das doch früher getragen“, meint Basler mit einem Schmunzeln. Das Bild war jedoch nur der Auftakt einer anschließenden Diskussion über die von Basler als viel zu extrem wahrgenommene Eitelkeit aktueller Profis.

Basler genervt von Themen

Etwas genervt ist der Ex-Profi dann aber doch von immer gleichen Themen: „Es ist immer das gleiche. Wir reden immer über den gleichen Scheiß, über das Rauchen, über das Trinken.“ Doch dann wechselt das Gespräch auch auf aktuellere Themen.

Genauer: Auf das Styling einiger Fußball-Profis. „Die Spieler lassen halt heute ihren Frisör einfliegen und verlieren dann abends 3:0. Gott sei dank spiele ich mit diesen Spielern nicht zusammen“, fängt Basler an, sich in Rage zu reden.

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Das ist Mario Basler:

  • deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballprofi
  • spielte bei: 1. FC Kaiserslautern, Rot-Weiss-Essen, Hertha BSC, Werder Bremen, Bayern München, Al-Rayyan (Katar)
  • wurde 1996 mit der Nationalmannschaft Fußballeuropameister
  • nahm 2016 an der vierten Staffel von Promi Big Brother teil und belegte dort den dritten Platz
  • veröffentlichte im September 2019 seine Biografie „Eigentlich bin ich ein super Typ“

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Fußball stehe nicht mehr im Mittelpunkt

Gerade im Vergleich zu früher habe sich einfach viel verändert. Damals habe sich niemand „vor den Spiegel gestellt und die Haare gegelt, sondern da standen die Kreuz und quer“, es wäre aber einfach um die 90 Minuten Fußball gegangen, nicht um die Frisur.

Dann legte Basler richtig los. „Heute gehen die auf den Platz, haben ihre Haare gegelt, ihr Stirnband drinnen, gehen nach 90 Minuten Fußball – und es regnet in Strömen - und die Haare liegen immer noch so. Das hat ja mit Fußball nichts mehr zu tun“, so der 50-Jährige.

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Seine Wutrede schließt er mit den Worten: „Das ist ja ekelerregend, wenn du das heute siehst.“

Bei den übrigen Gästen der Talkshow scheint Basler mit dieser Einschätzung sogar auf Zustimmung zu stoßen. Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke, murmelte zwischenzeitlich ein „da hat er recht“. Auch bei dem ein oder anderen Gast sah man zustimmendes nicken, und auch Moderatorin Kim Fisher meinte: „So wollen wir als Fans die Spieler ja auch eigentlich nicht sehen.“ (dav)