A9 Thüringen: Schock-Video! Männer sterben auf Autobahn – unfassbar, wie Zeugen reagieren! „Nur noch Arschlöcher auf der Welt?“

Rund 10 Kilometer vor der Grenze zu Thüringen hat sich ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Dashcam-Video eines Zeugen sorgt daneben ebenso für Entsetzen. (Symbolbild)
Rund 10 Kilometer vor der Grenze zu Thüringen hat sich ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Dashcam-Video eines Zeugen sorgt daneben ebenso für Entsetzen. (Symbolbild)
Foto: Imago Images/7aktuell

A9 Thüringen/Bayern. Es macht einfach nur fassungslos, was sich am Donnerstag auf der A9 kurz vor der Grenze zu Thüringen abgespielt hat. Zwei junge Männer verloren in jener Nacht ihr Leben. Ein Zeuge wollte helfen, doch am Ende packt ihn nur noch die Wut. Denn die ganze Zeit lief seine Dashcam mit – und sie zeigt Erschreckendes.

Tödlicher Unfall auf der A9: Junge Männer sterben und alle sehen weg

Rund zehn Kilometer zu der Grenze nach Thüringen hat im bayrischen Landkreis Hof ein Unfall auf der A9 zwei Todesopfer gefordert. Der 27 Jahre alte Fahrer starb noch an der Unfallstelle, sein Beifahrer Stunden später im Krankenhaus.

Stephan Fricke fuhr zufällig an dem Unfall vorbei. Er ist Pressefotograf und fuhr früher im Rettungsdienst. Er hat also schon einiges mitansehen müssen. Doch was er hier erlebte, macht ihn fassungslos.

Wie die Polizei mitteilte, war am Donnerstag gegen 22.15 Uhr ein 27 Jahre alter Fahrer mit seinem BMW auf der A9 in Richtung Thüringen gefahren. Zwischen den Anschlussstellen Naila und Berg passierte dann die Katastrophe.

Auf regennasser Fahrbahn geriet der BMW plötzlich ins Schleudern. Er krachte in das Heck eines Lkw und dann noch gegen die Mittelleitplanke.

Der 27-jährige Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer waren in dem Fahrzeug eingeklemmt. Das Auto: total zerstört.

A9 kurz vor Thüringen: Zeuge filmt zufällig Unfallstelle

Nur durch Zufall fuhr Stephan Fricke auf der gleichen Fahrbahn an der Unfallstelle vorbei. Er bemerkte das Auto, das qualmend in der Leitplanke lag.

Umgehend alarmierte er die 110. Er selbst musste nach eigenen Angaben etwa vier Kilometer bis zur nächsten Ausfahrt fahren und wieder zurück – damit er den Unfallort sicher erreichen konnte.

Angekommen bemerkte er, dass eine Person im Wagen lag. Er fühlte den Puls des Fahrers – doch es war zu spät. Dann aber sah er, dass noch ein weiterer Mann blutüberströmt in dem Wrack saß. Er röchelte schwer, Fricke redete ihm zu. „Es wird alles gut“, will er gesagt und ihn festgehalten haben.

Er wartete bis die Einsatzkräfte eintrafen und ihn ablösten.

Unfall A9: Video von Dashcam entsetzt Ersthelfer

Stephan Fricke sei der Erste am Unfallort gewesen. „Alle sind vorbeigefahren und haben nur das total zerstörte Wrack im Vorbeifahren begafft“, schreibt er am nächsten Morgen auf seiner Facebookseite.

Er habe sich das Video seiner Dashcam noch einmal angesehen. „Ich habe über 40 Fahrzeuge gezählt, die einfach nicht angehalten haben oder einen Notruf abgesetzt haben“, so der Zeuge völlig entrüstet.

„Ich verstehe einfach nicht, was mit den Menschen los ist“, fragt Fricke. „Gibt es nur noch Arschlöcher auf der Welt?“ In einem weiteren Video erklärt er später, er verlange nicht, dass Zeugen sich einem Unfall nähern und solche Bilder sehen müssen, „aber wenigstens die 110 wählen!“

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A9 Richtung Thüringen: Fahrer tot – Beifahrer stirbt im Krankenhaus

Die Polizei bestätigte: Für den 27 Jahre alten Fahrer kam tatsächlich jede Hilfe zu spät. Um das Leben seines Beifahrers hatten die Ärzte im Laufe der Nacht noch bitter gekämpft. Allerdings starb auch er kurze Zeit später im Krankenhaus.

Der 46-jährige Lastwagenfahrer, dessen Lkw touchiert wurde, blieb unverletzt.

Die A9 Richtung Thüringen und Berlin konnte erst in den frühen Morgenstunden für den Verkehr freigegeben werden.