Thüringen: Brand in Mehrfamilienhaus – als die Feuerwehr eintrifft, wird es krass

Die Feuerwehr in Gehren (Thrüringen) wurde mit einer Waffe bedroht.
Die Feuerwehr in Gehren (Thrüringen) wurde mit einer Waffe bedroht.
Foto: Marcus Seidel / MAS BILDAGENTUR

Gehren. Die Feuerwehrleute in Gehren im Ilm-Kreis (Thüringen) sind am Freitagabend wegen eines Brandes ausgerückt.

Die Nachbarn alarmierten die Feuerwehr wegen eines piepsenden Rauchmelders. Als die Einsatzkräfte an der Tür der betroffenen Wohnung standen, bedrohte der 59-jährige Mieter sie mit einer Luftdruckwaffe.

Thüringen: Mieter bedroht Feuerwehrleute mit Waffe

Die Feuerwehrleute verließen daraufhin sofort den Bereich und riefen die Polizei hinzu.

Der Mieter habe den wegen des starken Rauchs in seiner Wohnung den alarmierten Feuerwehrleuten den Zutritt verweigert. Dann habe er zu der Waffe gegriffen. Der Mann habe verwirrt gewirkt, er sei psychiatrisch untersucht worden.

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Angebranntes Essen löst Alarm aus

Unklar war, ob er zum Besitz von Luftdruckwaffen berechtigt ist. Dafür ist laut Polizei ein sogenannter kleiner Waffenschein nötig.

Später stellte sich heraus, dass dem Mann das Essen auf dem Herd angebrannt war. Dies löste das Warnsignal des Rauchmelders aus.

Die Feuerwehr entrauchte das Haus, das noch bewohnbar sei. (vh/mit dpa)