In aller Freundschaft (MDR): Rentnerfernsehen? Zuschauerzahlen verblüffen

"In aller Freundschaft" ist ein Dauerbrenner auf ARD! Doch es gibt eine Ahnung, woran das liegen könnte.
"In aller Freundschaft" ist ein Dauerbrenner auf ARD! Doch es gibt eine Ahnung, woran das liegen könnte.
Foto: ARD/MDR In aller Freundschaft

Thüringen. Einfach phänomenal! Der MDR hat mit seinem Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ mal wieder mächtig abgeräumt. Jetzt konnte ein Mythos um den Quotenhit endlich ein für alle Mal geklärt werden – aber eines überrascht!

Rund 4,7 Millionen Zuschauer wollten es sich einfach nicht entgehen lassen und schalteten vergangen Dienstag wieder ein: Denn es war einiges los in der Sachsenklinik von „In aller Freundschaft“.

In aller Freundschaft: Quotenhit des MDR – doch wie kommt's?

Es war die 874. Folge der Krankenhausserie, die dem ARD den ersten Platz in der Primetime sicherte – ein Marktanteil von sage und schreibe 15,2 Prozent. Damit ließ das Erste sogar „Die Höhle der Löwen“ (Vox mit 2,64 Millionen Zuschauern) oder den „Bachelor in Paradise“ (RTL mit 1,21 Millionen Zuschauern) alt aussehen.

Und ebenda scheint der Hund begraben...

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Das ist „In aller Freundschaft“:

  • Am 26. Oktober 1998 wurde „In aller Freundschaft“ das erste Mal ausgestrahlt
  • Es gibt schon über 870 Episoden
  • „In aller Freundschaft“ läuft wöchentlich in der ARD
  • „In aller Freundschaft“ spielt in der fiktiven Sachsenklinik in Leipzig
  • Seit 2015 gibt es auch den Ableger „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte.“
  • 2018 startete auch „In aller Freundschaft – Die Krankenschwestern“

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+++ In aller Freundschaft: Große Überraschung! ER kommt zu Besuch +++

Mythos: Wer schaut "In aller Freundschaft?"

Denn dem ARD-Evergreen „In aller Freundschaft“ haftet ein gewisses Vorurteil an, was seine Fans angeht.

Laut dem Medienmagazin Quotenmeter beispielsweise sollen die Zuschauer der Klinik-Serie hauptsächlich dem älteren Kaliber zugehören. Aber stimmt das auch?

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Überraschung bei "In aller Freundschaft" im ARD

Laut dem Branchendienst waren zwar tatsächlich etwa 85 Prozent der Gesamtzuschauer, die in die vergangenen Folgen eingeschaltet haben älter als 50 Jahre über die Hälfte sogar über 65. Doch eines erstaunt:

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt „In aller Freundschaft“ nämlich überraschend gut an. Über 11 Prozent bei der 14- bis 19-Jährigen und fast 7 Prozent der 20- bis 29-Jährigen klinkten sich in den letzten Wochen in die Sachsenklinik ein. (aj)