Thüringen: Mann soll 30 Euro zahlen – doch die Sache hat einen Haken!

In Thüringen sollte ein Autofahrer mit einem Strafzettel in eine fiese Falle gelockt werden. (Symbolbild)
In Thüringen sollte ein Autofahrer mit einem Strafzettel in eine fiese Falle gelockt werden. (Symbolbild)
Foto: Jan-Henrik Wiebe

Thüringen. Falsch geparkt – 30 Euro Strafe! So steht es auf einem Strafzettel aus Thüringen, der gerade im Internet die Runde macht. Aber Vorsicht! Es wird gewarnt!

Wer kennt das nicht? Kurz das Auto abgestellt und schon klemmt ein Strafzettel an der Scheibe – das ist ärgerlich, aber meist gerechtfertigt. Richtig ärgerlich wird es erst, wenn man das Bußgeld zahlt, es aber bei dem Falschen landet.

Thüringen: Vorsicht vor DIESEM Strafzettel!

In Thüringen wurde ein Autofahrer laut der Facebook-Seite „Polizeikontrollen & Blitzer Kyffhäuserkreis“ dazu verdonnert, ein Bußgeld von 30 Euro zu blechen.

Er habe am 8. November in der Hans-Sachs-Straße in Jecha (Sondershausen) ein Parkverbot missachtet, wie man dem Zettel entnehmen kann. Das Nummernschild wurde offenbar aufgenommen. Der Wisch ist sogar unterzeichnet, vom Polizeibeamten „Pom Bommel“, so steht es unter dem Namen. Doch die ganze Sache hat einen Haken!

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Fake-Strafzettel in Thüringen verteilt

„Vorsicht Betrüger!“, warnt der Verfasser des Posts auf Facebook. Denn bei dem vermeintlichen Strafzettel handelt es sich um einen Fake. „Er stammt nicht von der GdP Thüringen und verpflichtet zu keinerlei Zahlungen!“, heißt es weiter.

Und das stimmt: Die trügerischen Strafzettel kann man tatsächlich frei erwerben. Ein Copyright verweist auf dem Zettel sogar auf den Anbieter „Johntoy“ – einem Spielzeughersteller aus den Niederlanden.

Ob der betroffene Autofahrer der Zahlung nachgekommen ist, ist derzeit nicht bekannt.

Strafzettel gründlich prüfen

Grundsätzlich sollten Betroffene aber sowieso nie vorschnell zahlen, rät der ADAC. Denn auch wenn es sich bei dem Strafzettel um keine Fälschung handelt, muss das nicht bedeuten, dass er gerechtfertigt ist. (aj)