Thüringen: 21-Jähriger randaliert auf Straße – das kostet ihm beinahe das Leben

In Saalfeld (Thüringen) wäre ein 21-Jähriger beinahe auf offener Straße verblutet. (Symbolbild)
In Saalfeld (Thüringen) wäre ein 21-Jähriger beinahe auf offener Straße verblutet. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jonas Walzberg

Saalfeld. Unfassbares Glück hatte am Wochenende ein 21-Jähriger in Saalfeld (Thüringen).

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam der junge Mann mit Freunden von einer Feier. Im betrunkenen Zustand randalierte er und zertrat eine Glasscheibe an einem ehemaligen Pförtnerhäuschen auf der Paul-Auerbach-Straße. Dabei zog er sich einen offenen Bruch am Unterschenkel zu und schnitt sich eine Beinarterie auf.

Der junge Mann drohte zu verbluten und fiel in Ohnmacht.

Thüringen/Saalfeld: Polizistin und Krankenschwester retten ihm das Leben

Glücklicherweise kamen zur selben Zeit eine Beamtin der Landesinspektion Saalfeld und ihre Freundin, eine Notfallschwester der Saalfelder Klinik, vorbei. Sie hatten dieselbe Veranstaltung besucht und entdeckten den Verletzten.

Unverzüglich begannen die beiden Helferinnen mit der Erstversorgung der stark blutenden, offenen Unterschenkelverletzung durch Abbinden der großen Blutgefäße. Mit aller Kraft versuchten sie, den stark blutenden Mann zu stabilisieren.

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Freunde zu betrunken, um zu helfen

Die Freunde des Verunfallten waren zu betrunken, um ihrem Kumpel zu helfen. „Ohne das beherzte Eingreifen der Retter wäre er wahrscheinlich verblutet“, meint die Polizei Saalfeld. (mb)