Städtchen bei Leipzig kündigt polnische Städtefreundschaft – wegen dieses widerwärtigen Vorfalls

Die Stadt Torgau bei Leipzig hat ihre Städtepartnerschaft mit einer polnischen Stadt gekündigt. (Symbolbild)
Die Stadt Torgau bei Leipzig hat ihre Städtepartnerschaft mit einer polnischen Stadt gekündigt. (Symbolbild)
Foto: dpa

Leipzig. Ekel-Alarm in einer Stadt bei Leipzig! In Torgau, Sachsen, hat eine Gruppe aus der polnischen Partnerstadt Striegau für einen Eklat gesorgt.

Daraufhin hat die Stadt die Städtepartnerschaft gekündigt.

Das war der Grund.

Leipzig: Städtepartnerschaft gekündigt – der Grund ist einfach widerlich

Eine polnische Delegation war bereits im Oktober in die Stadt Torgau bei Leipzig gereist. Sie war einer Einladung der Stadt zum „Stadtfest Torgau leuchtet“ gefolgt.

Unter den polnischen Gästen soll auch der Bürgermeister der Stadt Striegau gewesen sein.

Doch dann kam es zum Eklat. „Das [...] ist in meinen Augen nicht zu tolerieren und menschenunwürdig“, erklärt Torgaus Oberbürgermeisterin Romina Barth.

------------------

Themen des Tages:

------------------

Eklat im Hotel – „menschenunwürdig“

Anscheinend zerlegten die Gäste aus Striegau nicht nur einen Teil der Hoteleinrichtung und hinterließen so eine Spur der Verwüstung.

Sie hinterließen in mehreren Hotelzimmern auch „alle denkbaren Exkremente“, beschwert sich die Oberbürgemeiterin weiter.

Die Städtepartnerschaft wurde nach diesem Vorfall aufgelöst.

Laut Angaben der Torgauer Zeitung hat die Stadt Striegau die Kosten für die Schäden und Reinigung des Zimmers nach Aufforderung der Stadt mittlerweile zumindest beglichen. (fno)