Schnee auf A4 sorgt für Chaos: Transporter kracht in Leitplanke

Der Transporter krachte auf der A4 frontal in die Leitplanke.
Der Transporter krachte auf der A4 frontal in die Leitplanke.
Foto: Stefan Eberhardt

A4. Schnee und Glätte machten den Autofahrern am Mittwochabend in Thüringen zu schaffen.

Einem Autofahrer auf der A4 wurden die widrigen Witterungsverhältnisse zum Verhängnis: Der 29-Jährige krachte frontal in die Leitplanke.

A4 in Thüringen: Transporter kracht bei Schnee und Glätte in Leitplanke

Zwischen den Anschlussstellen Magdala und Apolda verlor der Mann die Kontrolle über seinen Mercedes Vito. Der 29-Jährige musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Erfurt gebracht werden. Sein Beifahrer blieb unverletzt, berichtet die Autobahnpolizei.

Die Freiwillge Feuerwehr Mellingen sicherte die Unfallstelle ab, beseitigte Trümmer von der Fahrbahn und zog das verunfallte Auto von der Fahrbahn.

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Transporter erleidet Totalschaden

„Auf der schneebedeckten Straße passte der Autofahrer seine Geschwindigkeit nicht entsprechend an und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug“, meldet die Polizei.

Am Transporter entstand Totalschaden.

Situation am Donnerstag hat sich beruhigt

Am Dienstagabend haben Glätte und Schnee für weitere kleine Blechschäden im Straßenverkehr gesorgt. Verletzt worden ist jedoch niemand, so die Autobahnpolizei. Auch am Donnerstagmorgen sei es soweit ruhig gewesen auf den Autobahnen in Thüringen.

Anders sah es hingegen auf den Landstraßen im Freitstaat aus: Zahlreiche Verkehrsteilnehmer rutschten am Abend geradezu über die Fahrbahn. Auch hier waren zahlreiche Blechschäden die Folge.

So ist ein Lastwagen im Kreis Hildburghausen auf schneebedeckter Straße von der Fahrbahn gerutscht und umgekippt. Der 61 Jahre alte Fahrer hatte am Mittwochabend bei Römhild die Kontrolle über seine Sattelzugmaschine samt Auflieger verloren, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Laster rutsche auf den Randstreifen, kippte an einer Böschung um und kam in einem Garten zum Liegen.

Der 61-Jährige blieb unverletzt. Der mit mehr als 15 Tonnen Getriebeteilen beladene Lastwagen musste aufwendig geborgen werden. Zuvor wurden die Teile umgeladen und rund 500 Liter Diesel aus dem Tank abgepumpt. Die Straße war in der Nacht voll gesperrt und konnte erst am Donnerstagmorgen wieder befahren werden. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 100 000 Euro. (mb/dpa)