„In aller Freundschaft“-Film: Fans enttäuscht – „Selten so einen Schwachsinn gesehen“

Das „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“-Special war einigen Fans zu unrealistisch.
Das „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“-Special war einigen Fans zu unrealistisch.
Foto: ARD/Stefanie Leo

Darauf hatten „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“-Fans lange gewartet. Am Dienstagabend lief endlich der IaF-Spielfilm „Ganz in Weiß“ im Fernsehen. Doch hinterher waren viele Zuschauer enttäuscht.

Zu überspitzt, zu unrealistisch, zu viel Kitsch – „selten so einen Schwachsinn gesehen“, beklagen einige.

„In aller Freundschaft“-Ärzte als Bergretter im Einsatz – doch dann...

Die jungen Ärzte waren diesmal nicht (nur) in Erfurt gefragt, sondern reisten zu einer Fortbildung in die Alpen. Zunächst strahlend blauer Himmel, schneebedeckte Berge, ein wunderschönes Alpenpanorama – alles könnte so schön sein.

Doch was wäre „In aller Freundschaft“ ohne ein bisschen Drama? Und das folgte prompt mit einer Reihe von Unglücken. Während die jungen Ärzte die Versorgung und Bergung verunglückter Personen trainieren, verschwindet Bergführer Gregor plötzlich.

Seine – hochschwangere – Frau Elisabeth will daraufhin alleine auf den Berg steigen, um ihn zu suchen. Das Ärzteteam begleitet sie schließlich. Als sie den verunglückten Bergführer in einer Gletscherspalte finden, geht es Schlag auf Schlag.

Auf einmal schlägt das Wetter um, die Rettung misslingt, die Retter stürzen selbst in die Gletscherspalte, und zu allem Überfluss setzen ausgerechnet jetzt bei Elisabeth die Wehen ein...

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„In aller Freundschaft“-Special enttäuscht: „Sehr hart an der Grenze“

Im Netz bekam der Film darauf wenig gute Kritiken.

„IAF hat sicherlich noch nie den Anspruch gehabt, zu 100% realistisch zu sein [...]. Es geht ja mehr um die Emotionen und das Zwischenmenschliche. Das hier jedoch fand ich schon sehr hart an der Grenze“, lautet das Feedback der Fans.

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Viele sehen es ähnlich:

  • „War für mich alles zu überspitzt! In meinen Augen hätte man mehr aus dem Stoff machen können, als unendlich viele Katastrophen und immer zig Helden, die das unmögliche versuchen und in letzter Sekunde schaffen...“
  • „Da hab ich mich so über den Film gefreut, und dann so ne Enttäuschung. Das einzig schöne an den Film für mich war das schneebedenkte Bergpanorama“
  • „Sehr schöner Film, leider etwas überzogen und sowas von unrealistisch. Man kann auch weniger dick auftragen.“
  • „selten so einen hirnverbrannten Schwachsinn gesehen“
  • „Stimmt, etwas unrealistisch war es schon, trotzdem hatte ich einen tollen Filmabend. Und ganz ehrlich, es gibt so vieles unrealistische Zeug im Fernsehen, grad auch unter irgendwelchen bescheuerten Actionfilmen. Also warum dann nicht mal bei den Jungen Ärzten?“

IaF zur Primetime – gute Einschaltquote

Trotz Kritik: Die Einschaltquoten sehen richtig aus für den IaF-Spielfilm. Er war wohl sogar die meistgesehene Sendung des Tages, berichtet das Medienmagazin DWDL.

4,75 Millionen Zuschauer fieberten mit den jungen Ärzten in den Alpen mit und sorgten für einen Marktanteil von 15,5 Prozent.

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„Ganz in weiß“ war das erste Spielfilm-Special von den jungen Ärzten. Ob es einen weiteren Teil geben wird, steht noch nicht fest. Die „IaF nächste Folge ist aber schon am Donnerstag um 18.50 Uhr im Ersten zu sehen.

Den Spielfilm kannst du dir in der ARD-Mediathek anschauen. (fno)