Riverboat: Komiker-Special im MDR – besonders ER sticht hervor

Bei „Riverboat der Komiker“ gab es einen wilden Ritt durch die witzigsten Gespräche der vergangenen Jahre.
Bei „Riverboat der Komiker“ gab es einen wilden Ritt durch die witzigsten Gespräche der vergangenen Jahre.
Foto: picture alliance/Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Fans von „Riverboat“ im MDR erwartete am Freitagabend eine etwas andere Sendung. Denn statt wie üblich mit einigen Talk-Gästen im Studio zu sitzen, gab es eine Reise durch Sendungen der vergangenen Jahrzehnte.

Beim „Riverboat der Komiker“ ging es im MDR um witzige Geschichten von Gästen aus den vergangenen Jahren, die einem vor Lachen die Tränen in die Augen treiben. Eine Reise durch die Zeit - mit verrückten Gags, Erzählungen und Anekdoten.

Besonders der Ausschnitt mit Gunter Böhnke vom Januar dieses Jahres ließ kein Auge trocken.

Riverboat: Ostdeutsches Original macht Kachelmann beinah sprachlos

Der gebürtige Dresdener, der nach der Gründung des politischen Kabarett „academixer“ in Leipzig auch in Thüringen Spuren hinterlassen hat, erklärte darin Moderator Jörg Kachelmann nämlich herrlich unaufgeregt die drei wichtigsten Regeln des Sächsischen.

Während im Publikum bereits die Tränen vor Lachen flossen, bleibt Böhnke ganz gelassen.

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Kachelmann fragt ihn, welche Regeln man als „westdeutscher Immigrant“ im Osten Deutschlands kennen müsse.

Böhnert klärt Westdeutsche auf

Erste Regel: Nicht täuschen, lügen oder verstellen. Als Kachelmann selbst zwei Sätze mit sächsischem Akzent zum Besten gibt, lässt ihm das Böhnke gerade noch einmal durchgehen: „Weil sie es sind, Herr Kachelmann. Aber nur deswegen.“

Wer sich dennoch dem Sächsischen anpassen wolle, komme an zwei Wörtern nicht vorbei:

  • „ditschen“ - „Wir trinken Kaffee, da muss man was h'neinditschen. Mann darf nur nicht's Falsche ditschen. Pumpernickel - da brauchen Sie drei Tage bis die weg sind.“
  • „mäggorn“ - „Früher haben se' gemäggort, weil es nichts gab. Heute gibt's alles - da mäggorn se' auch! Der“

Und schließlich kann Kachelmann doch noch den 76-Jährigen mit einem sächsischen Ausspruch beeindrucken: „Dregsche Dehle“ („Dreckige Töle“) - Böhnert strahlt und sagt: „Das war richtig gut, Herr Kachelmann!“

Viele Ausschnitte vergangener Jahre

Neben Böhnke gibt es in den mehr als zwei Stunden „Riverboat der Komiker“ Ausschnitte mit unter anderem:

  • Mario Barth
  • Bülent Ceylan
  • Ilka Bessin (Cindy aus Marzahn)
  • Hugo Egon
  • Mike Krüger
  • Hape Kerkeling

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Auch wenn sie deutschlandweit vielleicht größere Bekanntheit genießen - an den bleibenden Eindruck des ostdeutschen Originals Böhnert in „Riverboat“ kommen sie nicht ran. (dav)