Will Hans-Georg Maaßen Ministerpräsident werden? Jetzt folgt die Kehrtwende

Wird Hans-Georg Maaßen der neue Ministerpräsident in Thüringen?
Wird Hans-Georg Maaßen der neue Ministerpräsident in Thüringen?
Foto: imago images / Future Image

Thüringen. Hans-Georg Maaßen (CDU) als Ministerpräsident in Thüringen? Das sorgt wohl für entsetzte Gesichter. Der ehemalige Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz verlor vor einem Jahr sein Amt. Er legte sich mit Angela Merkel an. Es ging um rechtsextreme Hetzjagden in Chemnitz. Laut Medienberichten wollte er zur Wahl in Thüringen antreten, jetzt macht er aber doch einen Rückzieher.

Thüringen: Maaßen als Minsiterpräsident?

Rechtsanwalt Christian Sitter, Landesvorsitzender der CDU-Gruppierung „Werteunion“ in Thüringen hatte das Gerücht in die Welt gesetzt. Der „Thüringer Allgemeine“ verriet er: „Ich kann mir Maaßen sehr gut als Ministerpräsident vorstellen. In der CDU Thüringen sehe ich keinen geeigneten Kandidaten für das Amt. Aber in der Werteunion nehmen wir den unbändigen Wunsch wahr, einen eigenen CDU-Kandidaten für Ministerpräsidentenwahl zu präsentieren“.

Zudem wurde bekannt, dass Hans-Georg Maaßen am 8. Januar in Niederorschel im Eichsfeld (Thüringen) zum Thema „Politikwechsel für Thüringen“ sprechen will. Aus „aktuellem Anlass“ heißt es in der Einladung.

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Die CDU in Thüringen war von der Idee nicht begeistert. Die Pressestelle antwortete: „Und wer soll Maaßen wählen?“ CDU-Generalsekretär Raymond Walk teilte mit: „Mir ist von einem solchen Vorhaben nichts bekannt, geschweige denn gibt es im Präsidium oder im Landesvorstand der CDU Thüringen entsprechende Überlegungen oder gar Bestrebungen.“

CDU-Landesvize Mario Voigt sagt dazu: „Ich glaube, wir brauchen keinen Import, um mit der Situation der Thüringer CDU umzugehen.“

Maaßen will nicht zur Wahl antreten

Hans-Georg Maaßen bezieht jetzt Stellung zu den Gerüchten. Dem „Nordkurier“ gegenüber, erteilt er ein klares „Nein“ zu der Frage, ob er zur Wahl als Ministerpräsident antreten wolle. Weiter heißt es, er sei der Meinung, dass die CDU in Thüringen den Ministerpräsidenten stellen müsse, „damit die Sozialisten das Land nicht ruinieren".

Nach den negativen Kommentaren seiner CDU-Kollegen, hat er sich es wohl doch nochmal überlegt. Maaßen stellt die Behauptungen als Missverständnis dar. Auch die Aussage von Sitter sei anders gemeint gewesen. Er wolle nicht Ministerpräsident von Thüringen werden, sondern an einer Lösung mitarbeiten.

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Inwiefern die AfD Thüringen bei den Plänen hätte mitspielen sollte, das liest du bei der „Thüringer Allgemeine“.