Gera: Mann will Auto verkaufen – dann überfährt ihn der Käufer!

Am Donnerstag startete in Gera ein Prozess wegen Mordes. (Symbolbild)
Am Donnerstag startete in Gera ein Prozess wegen Mordes. (Symbolbild)
Foto: imago images / emil umdorf

Gera. Seit Donnerstagmorgen muss sich ein 20-Jähriger wegen Mordes vor dem Landgericht Gera verantworten.

Zum Prozessauftakt um den gewaltsamen Tod eines Mannes nach einem fingierten Autohandel schweigen die beiden angeklagten Brüder zu den Vorwürfen.

Über ihre Anwälte ließen sie am Donnerstag am Landgericht Gera erklären, dass sie von ihrem Schweigerecht Gebrauch machen wollen. Angeklagt ist ein 20-Jähriger wegen Mordes. Zusammen mit seinem älteren Bruder wird ihm außerdem gemeinschaftlicher Betrug vorgeworfen.

Gera: Mann stirbt bei Fluchtversuch

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, einen Mann und seinen Sohn bei einem vorgetäuschten Autokauf in Rudolstadt um 14 500 Euro betrogen zu haben.

Als sich die Geprellten ihrem Fluchtwagen entgegenstellten und an der Motorhaube festhielten, habe der Jüngere am Steuer des Autos Gas gegeben und versucht sie abzuschütteln. Dabei stürzte der Senior und erlitt einen schweren Schädelbruch, an dem er später starb.

Oberstaatsanwalt Ralf Mohrmann nannte in der Anklage als Motiv für den Mord Habgier sowie Verdeckung einer anderen Straftat.

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Für den Prozess hat die 9. Strafkammer Termine bis 1. April geplant. (dpa)