Erfurt: Immer mehr Menschen leben in der Landeshauptstadt – die Ursache überrascht

In Erfurt leben mehr Menschen als 2019. (Symbolbild)
In Erfurt leben mehr Menschen als 2019. (Symbolbild)
Foto: imago images / Schöning

In Erfurt leben 214.420 Menschen, das sind mehr Einwohner als im Jahr 2019. Insgesamt 308 Personen sind dazu gekommen. Der leichte Anstieg ist aber nicht durch Geburten zustande gekommen.

Erfurt hat mehr Einwohner

Letztes Jahr sind in der Landeshauptstadt 2.100 Kinder auf die Welt gekommen. Nach aktuellen Einschätzungen sind jedoch 2.300 Menschen verstorben. Woher kommt also der Anstieg?

Wie die Stadt in einer Pressemitteilung berichtet, ergibt sich das leichte Wachstum der Einwohnerzahl ausschließlich durch Zuwanderung.

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Der größte Anteil, rund 297 Personen, ist in die Stadtteile Johannesvorstadt, Andreasvorstadt und Krämpfervorstadt gezogen. Im dörflichen Stadtteil Marbach sind immerhin 60 Personen dazugekommen.

Aus den Plattenbauvierteln ziehen die Leute hingegen weg. Die Stadt Erfurt verzeichnet dort rund 135 Einwohner weniger als noch 2019. Die Zahl der Ausländer ist um 775 Menschen gewachsen. In der Landeshauptstadt liegt der Ausländeranteil derzeit bei 8,8 Prozent. (mia)