Leipzig: Barbarisch! Mann hat kein Geld dabei – doch dafür sollte er sterben

In Leipzig stehen zwei junge Männer und eine 18-jährige Frau vor Gericht. Ihnen wird eine grausame Tat vorgeworfen.
In Leipzig stehen zwei junge Männer und eine 18-jährige Frau vor Gericht. Ihnen wird eine grausame Tat vorgeworfen.
Foto: Jan Woitas/dpa

Leipzig. Es ging um schlappe 10 Euro – doch dafür sollte er sterben! Von blanker Wut und Mordlust ist die Rede. Ein Trio steht jetzt in Leipzig vor Gericht. Erschreckend, wie jung die Angeklagten sind und wie grausam sie sein sollen.

Erst 18 Jahre alt ist junge Frau, die gemeinsam mit zwei Männern (20, 21) einen barbarischen Entschluss gefasst haben soll. „Sie wollten ihn verbrennen sehen, er sollte Qualen erleiden“, heißt es am Mittwoch in Leipzig von der Staatsanwaltschaft. So zitierte die „Bild“.

Prozess in Leipzig: Trio soll Mann in Brand gesteckt haben – wegen 10 Euro

Das Trio war im vergangenen April mit einem 60 Jahre alten Mann in seiner Wohnung in Torgau in Streit geraten. Die beiden Jungs hätten laut Staatsanwältin 10 Euro von dem Opfer erpressen wollen. Doch dann kam das:

Der Mann hatte kein Geld gehabt. Das wurde ihm zum Verhängnis.

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Staatsanwaltschaft Leipzig: Mordlust als Motiv

Stunden habe es gedauert, bis das Trio den teuflischen Plan zusammen ausgetüftelt hatte: Sie wollten ihn töten, ist sich die Staatsanwaltschaft sicher.

Das Opfer habe die Flammen selbst löschen können, indem es sich mit Limonade übergossen habe. Allerdings hat der Mann erhebliche Schmerzen und Verbrennungen davon getragen. Zwischen 25 und 30 Prozent seiner Hautfläche seien verbrannt. Noch immer befände er sich in Behandlung.

Brandopfer ein Leben lang entstellt

Der Mann sei dauerhaft entstellt, so die Staatanwältin Vanessa Fink.

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Die jungen Angeklagten kündigten an, sich vor Gericht äußern zu wollen.

Sie sollen am nächsten Prozesstag am 3. Februar befragt werden – dann sollen sie laut „Bild“ auch dem Opfer gegenüber stehen. (aj, dpa)