Riverboat (MDR): Kim Fisher zeigt ein Foto – plötzlich ist Ross Anthony den Tränen nahe

Vor zwei Wochen hat Ross Anthony zum ersten Mal das Lied für seinen verstorbenen Vater bei Florian Silbereisen gesungen. Ein emotionaler Moment für den Schlagersänger.
Vor zwei Wochen hat Ross Anthony zum ersten Mal das Lied für seinen verstorbenen Vater bei Florian Silbereisen gesungen. Ein emotionaler Moment für den Schlagersänger.
Foto: imago images

Das war wohl der emotionalste Moment der aktuellen „Riverboat“-Folge im MDR! Als Kim Fisher ein Foto von Ross Anthonys Papa zeigt, stehen dem Schlagersänger Tränen in den Augen.

Vor drei Jahren habe er seinen Vater verloren. Doch erst jetzt könne er so richtig trauern. Als Kim Fisher in der aktuellen Folge von „Riverboat“ ein Foto von ihm und seinem Papa zeigt, kann Ross Anthony trotzdem noch nicht hinschauen.

Ross Anthony mit seinem Lied „Goodbye Papa“

„Riverboat“: Ross Anthony bricht in Tränen aus

Ein Biss auf die Unterlippe, Tränen in den Augen, den Blick gesenkt – der Schmerz von Ross Anthony ist nah, greifbar und er berührt die Menschen im Studio zutiefst. Und er zeigt sich offen wie nie – und das ganz bewusst. In der Hoffnung, vielleicht auch anderen Menschen Trost zu spenden, die einen schmerzhaften Verlust erlitten haben.

Die Trauer habe Ross Anthony erst so richtig zulassen können, als er Ben Zucker begegnet ist. „Ben Zucker hat gesehen, wie ich darunter gelitten habe. Irgendwann hat er mich angerufen und gesagt, ich hab da was für dich“, erzählt der Schlagersänger.

Denn Ben Zucker hat einen Song für Ross geschrieben. Und der hat den Sänger zutiefst berührt. „Es war das erste Mal, dass ich weinen konnte und das habe ich dann auch stundenlang“, erinnert sich Ross Anthony.

Ben Zucker schreibt Song für Ross Anthony

Vor zwei Wochen hat er den Song dann in einer Show von Florian Silbereisen das erste Mal gesungen. Und macht es am Freitagabend auf der kleinen Bühne im „Riverboat“ erneut. „Goodbye Papa“ heißt das Lied. Im Hintergrund sind Filmausschnitte und Bilder von ihm und seinem Papa zu sehen. Am Ende kämpft der Sänger wieder mit den Tränen.

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Doch heute seien es vor allem die schönen Erinnerungen, die er ihm Herzen trägt. Sein Vater, so sagt er, sei immer bei ihm. Auch durch die kleinen Dinge, die er hinterlassen habe.

Denn Ross' Vater habe Briefe an seine Frau geschrieben und sie überall versteckt. Erst kürzlich habe seine Mutter einen dieser Briefe entdeckt. Und noch etwas hat sich der Vater von Ross gewünscht: Jedes Jahr soll er seiner Mama ein Geschenk kaufen.

All diese Dinge und auch die Erinnerungen, die Ross Anthony tief im Herzen trägt, sind es, die seinen Papa niemals in Vergessenheit geraten lassen. (abr)