Thüringen: Mann stirbt bei Flammen-Inferno – er konnte nicht mehr fliehen

Ein Einfamilienhaus in der kleinen Ortschaft Riechheim steht in Brand.
Ein Einfamilienhaus in der kleinen Ortschaft Riechheim steht in Brand.
Foto: Stefan Eberhardt

Elleben. Schrecklicher Brand am Montagvormittag in Thüringen!

Im kleinen Ort Reichheim, einem Ortsteil von Elleben, im Ilm-Kreis brannte ein Einfamilienhaus lichterloh. Flammen und Rauch schlugen meterweit aus dem Gebäude.

Am Mittag bestätigte sich der anfängliche Verdacht der Feuerwehr: Eine Person ist bei dem Brand ums Leben gekommen.

Thüringen: Mann stirbt bei Brand in Einfamilienhaus

Er habe es wegen einer Gehbehinderung nicht mehr rechtzeitig aus dem brennenden Gebäude geschafft, teilte Landrätin Petra Enders am Montagabend mit.

„Noch am Brandort erlag der Mann seinen schweren Verletzungen.“ Seine Frau konnte sich hingegen in Sicherheit bringen und blieb unverletzt, ebenso der Hund des Paares, wie es weiter hieß.

Das Haus stand in den Morgenstunden im Vollbrand. Am Vormittag konnte das Feuer-Inferno durch die Feuerwehr einigemaßen gebändigt werden. Doch es schwellten noch immer kleinere Brandnester.

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Örtliches Unternehmen unterstützt Löscharbeiten

Laut Augenzeugen breitete sich das Feuer rasend schnell auf das gesamt Gebäude aus. Nach Informationen der Feuerwehr sollen sich im Haus auch noch Öltanks der Heizung befinden, die vermutlich auch schon in Brand geraten sind. Das macht das Löschen zusätzlich schwer.

Ein Agrarunternehmen lieferte Wasser in großen Fässern zum Unglücksgeschehen, um die Löscharbeiten zu unterstützen. Da das Haus einsturzgefährdet ist, konnte es nur von außen gelöscht werden. Noch bis in die Abendstunden war die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beschäftigt.

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Kriminalpolizei ermittelt

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 100.000 Euro. Eine Gefahr für umliegende Häuser habe nicht bestanden. Anwohner waren wegen des Rauchs jedoch aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.(mb, aj)