Pferde-Attacken in Thüringen: Jetzt werden diese neuen Details bekannt

Mehrere Attacken auf Pferde erschütterten in der Vergangenheit Thüringen. (Symbolbild)
Mehrere Attacken auf Pferde erschütterten in der Vergangenheit Thüringen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Die Tierquälerei nimmt kein Ende: Immer wieder werden in Thüringen Pferde von einem unbekannten Täter brutal verletzt.

Nach zwei Angriffen in Jena und Silberthal im vergangenen Sommer ist es vor nur wenigen Woche in Thüringen erneut zu einem grausamen Angriff auf zwei Tiere gekommen. Jetzt wendet sich die Polizei erneut an die Öffentlichkeit.

Thürigen: Pferd stirbt an Schock

Während Stute Lia vor dem Tierquäler fliehen konnte, verstarb Wallach Aaron auf der Koppel. „Erst dachte ich noch, er hat sich an einem Ast oder Pfahl verletzt“, sagte Pferdebesitzer Michael Matz dem Mitteldeutschen Rundfunk.

Bei der Untersuchung bemerkte der Tierarzt die Stichverletzungen. Mit einem spitzen Gegenstand sind den Pferden acht Zentimeter tiefe Wunden zugefügt worden. Der Wallach starb an einem durch den Schock ausgelösten Herz-Kreislauf-Versagen.

Hinweise fehlen bisher

Obwohl die Koppel nur wenige Meter von den ersten Häusern des Ortes Löberschütz entfernt liegt und sowohl Straße als auch Radweg direkt am Tatort verlaufen, gibt es bisher keinerlei Hinweise auf den Täter.

Die Futterstelle, an der die Pferde angegriffen wurden, ist laut Bericht des Mitteldeutschen Rundfunk schlecht einsehbar.

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Polizei geht von Serientäter aus

Die Polizei geht bei den Pferdeangriffen inzwischen von einem Serientäter aus. „Wir wissen, dass jemand ein spitzes Schneid- oder Stichwerkzeug verwendet hat und das eint alle drei Fälle“, sagt Hautpkomissarin Steffi Kopp.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Nummer 036428-640 zu melden. (lh)