Busunglück in Thüringen: Große Trauer – Schulpsychologin enthüllt krasse Details

Der Schulbus nach dem Unglück.
Der Schulbus nach dem Unglück.
Foto: Swen Pförtner/dpa

Eisenach. Ganz Deutschland trauert. Das schreckliche Busunglück in Thüringen in Eisenach hat in der letzten Woche die Menschen erschüttert. Zwei 8-jährige Schulkinder starben bei dem Unfall, etliche Mitschüler verletzten sich.

Nun sprach die Schulpsychologin Susanne Fink erstmals über das Busunglück in Thüringen – und enthüllte krasse Details.

Bunsunglück in Thüringen: Kinder reagieren bemerkenswert

Wie die Schulpsychologin dem „MDR“ erklärte, sei sie von dem Verhalten der Kinder am stärksten beeindruckt gewesen. Die Schüler seien „selbst organisiert“ zur Schule gelaufen und hätten unterwegs an Häusern geklingelt, um Hilfe zu holen.

Ein Junge habe außerdem Pflaster aus seinem Schulranzen geholt und verteilt.

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„Hilfe, Wärme und Zuspruch“

Laut Susanne Fink sei es nach dem Unglück vor allem darum gegangen „Hilfe, Wärme und Zuspruch“ zu vermitteln. Einige Kinder kamen ins Krankenhaus, andere konnten von ihren Eltern mit nach Hause genommen werden.

Noch am gleichen Tag ging ein Schreiben an alle Eltern raus. Darin wurde darum gebeten, die Kinder, wenn möglich, am nächsten Morgen wieder in die Schule zu schicken. Gemeinsam wollte man über das Erlebte sprechen.

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Stärke in der Gemeinschaft

Es helfe, „sich in Gemeinschaft gegenseitig Stärke zu geben“, so Schulpsychologin Fink gegenüber dem „MDR“. Die Kinder schrieben Briefe, malten Bilder und besprachen, wo in der Schule an die verstorbenen Mitschüler erinnert werden soll.

Nach und nach ziehen sich die psychologischen Helfer nun aus dem Schulalltag zurück. So soll bald wieder Normalität einkehren. (nr)