Thüringen: Dein Kind kann Kita-Verbot bekommen, wenn es DAS nicht hat

Wer sich in Thüringen jetzt weigert, riskiert den Kita-Platz seines Kindes zu verlieren. (Symbolbild)
Wer sich in Thüringen jetzt weigert, riskiert den Kita-Platz seines Kindes zu verlieren. (Symbolbild)
Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Ab dem 1. März wird es in Thüringen ernst, vor allem für Eltern und Kinder! Denn den Kleinen kann sogar Kita-Verbot drohen, wenn sie eine bestimmte Bedingung nicht erfüllen.

Denn am 1. März tritt bundesweit die Masernimpfpflicht an Schulen und Kitas in Kraft. Doch längst nicht alle Kinder in Thüringen sind geimpft. Was passiert überhaupt mit Impfgegnern? Und wie passt die Impfpflicht zur Schulpflicht?

Impfpflicht tritt in Thüringen in Kraft: Das droht Verweigerern

Die vom Bundestag Ende vergangenen Jahres beschlossene Impfpflicht gegen Masern tritt am 1. März in Kraft. Sie betrifft Kinder, die neu in einem Kindergarten oder einer Schule angemeldet werden, ebenso wie solche, die die Einrichtungen bereits besuchen.

Bei Letzteren müssen die Eltern den Impfnachweis erst bis zum 31. Juli 2021 vorlegen.

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Die Masern-Impfpflicht gilt nicht nur für Kinder ab einem Jahr, die eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen.

Auch ab 1970 geborene Mitarbeiter in Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern müssen sich gegen die extrem ansteckenden Masern impfen lassen.

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Kitas in Thüriingen dürfen Kinder ohne Impfung ausschließen

Während Kitas und Tagesmütter ungeimpfte Kinder abweisen sollen, ist das laut Kultusministerium an Schulen wegen der geltenden Schulpflicht nicht möglich.

Wenn Eltern ihr Kind nicht impfen lassen wollen, droht ihnen in letzter Konsequenz jedoch ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro Bußgeld.

Im vergangenen Jahr gab es nach Zahlen des Berliner Robert-Koch-Instituts fünf Masernfälle in Thüringen. (aj mit dpa)